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Aeon - Aeons Black

Aeon - Aeons Black
Stil: Death Metal
VÖ: 16. November 2012
Zeit: 50:51
Label: Metal Blade
Homepage: www.aeon666.com

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Mein erster Gedanke war: Verdammt, habe ich etwa einen Hörsturz? Oder sind die Boxen/Kopfhörer kaputt? Grund für diese Befürchtungen war die Lautstärke, mit der das Promo-Material von Aeon auf mich einprasselte; diese war nämlich kaum vorhanden. Erst, als ich das Abspielgerät etwa doppelt so laut aufdrehte, als ich es normalerweise zu tun pflege, war dann ein Schalldruck erreicht, der halbwegs das Prädikat "metallisch" verdiente, richtig wuchtig wurde es aber auch dabei nicht.

Die Rede ist von Aeons neuer Scheibe Aeons Black, die den Redakteur im ach so beliebten mp3-Format erreichte. Ich gehe einfach mal davon aus, dass die echte Scheibe diesen Fehler nicht hat und nur ein Problem beim Rippen des Materials vorliegt, anderenfalls kann ich nämlich schon jetzt als Fazit nur vom Kauf abraten. Und das wäre schade, denn die Musik der Schweden würde es nämlich verdienen, weiter empfohlen zu werden. Wie schon beim vom selben Schreiberling rezensierten Vor-Vorgänger Rise To Dominate gibt es auf dem aktuellen Output ganz mächtig auf die Fresse, bitterböser Death Metal im Ami-Stil wird einem auch 2012 um die Ohren gehauen. Bands wie Deicide und Cannibal Corpse standen Pate für diesen Sound und Aeon vereinen auf diesem Rundling die besten Seiten genannter Bands (Deicides Bösartigkeit und Cannibal Corpses schiere Brutalität) zu einem schlüssigen Ganzen, bieten aber deutlich mehr Abwechslung als noch 2007. Denn neben recht geschickten Tempowechseln und einigem Groove haben auch ein paar auflockernde Instrumentals ihren Weg auf den Silberling gefunden. Im Songwriting ist also durchaus Fortschritt zu verzeichnen und das im Vergleich zu einer Fünf-Punkte-Scheibe!

Mit Tommy Dahlstöm haben die Schweden einen der versiertesten Shouter am Mikro, der bei aller intensiven Growl-Arbeit nie unsauber klingt, sondern akzentuiert und sauber seine Hassbotschaften unters Volk streut. Drummer Arttu ist ein wahres Tier an den Kesseln und hämmert die Stücke gnadenlos voran. Auch die Riffs kommen punktgenau, wobei mir hier wieder der Klang das Hörerlebnis vermiest, denn auch wenn ich das Ding noch so laut aufdrehe, die Wucht von Rise To Dominate erreicht das 2012er Werk an keiner Stelle. Dafür sind Aufmachung und Umfang wieder über jeden Zweifel erhaben.

Tja, ein abschließendes Urteil kann ich leider nicht fällen, ich kann einfach nicht beurteilen, ob die Scheibe Spaß macht oder nicht. Nicht, dass Aeon Spaßmucke machen würden, aber so leise geht dieses Geknüppel wirklich nicht. Wenn der Sound des Endproduktes aber taugt, dann haben wir hier Pflichtstoff für den geneigten Christenfresser...

Hannes

Ohne Wertung

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