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Avatar (SWE) - Black Waltz

Avatar (SWE) - Black Waltz
Stil: Melodic Death Metal, Crossover
VÖ: 19. November 2012
Zeit: 57:22
Label: Sony Music
Homepage: www.avatar.net

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Einen außerordentlich interessanten Stilmix kreieren die Schweden Avatar auf ihrem insgesamt vierten Longplayer Black Waltz. Noch mehr Wert als auf ihren früheren Outputs wird auf Diversität in den aufgenommenen Einflüssen und die entsprechenden Vortragsweisen gelegt. Die Band setzt sich heute aus Johannes Eckerström (Voc.), Jonas Jarlsby (Git.), Tim Öhrström (Git.), Henrik Sandelin (Bass) und John Alfredsson (Drums) zusammen, wobei als Produzent für Black Waltz kein Geringerer als Tobias Lindell (Europe, Mustasch, Hardcore Superstar) gewonnen werden konnte. Die glasklare Produktion steht Avatar gut zu Gesicht und so entwickelt sich Black Waltz nach und nach durchaus zu einem Gewinner.
Wo lässt sich das dies nun einordnen (Denn der augenscheinliche Grundgedanke ist, sich eben nicht einordnen zu lassen.)? Nehmen wir "Ready For The Ride" als Beispiel: da gibt es ein Akustik-Intro a'la In Flames zu hören, das abrupt von System Of A Down-Irrsinnigkeiten unterbrochen wird, nur um in eine Metalcore-lastige Strophe im Stile von As I Lay Dying zu münden, dann das Ganze noch mal, durchsetzt von einem kurzen Hard Rock-Solo. Dennoch wirken die Songs nicht zusammengestückelt oder gar unübersichtlich. Avatar wissen, was sie tun und wohin mit ihren Ideen. Eckerströms Stimme darf ohne Bedenken eine Ähnlichkeit zu der Anders Fridens zu gesprochen werden, wenn auch in einer wenig tieferen Lage. Mehr Beispiele? Der Titeltrack klingt nach Rob Zombie auf Black Metal, während die US-Hitsingle "Let It Burn" erneut In Flames diesmal mit Marilyn Manson anmischt.
Wessen Interesse nun geweckt ist, der darf Black Waltz durchaus antesten. Natürlich hat das Ganze einen recht "modernen" Anstrich, aber keineswegs lahm oder cheesy, sondern ziemlich eigenständig, mit Überraschungen aufwartend und ziemlich, ziemlich heavy.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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