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Black Elegy - Pathway

Black Elegy - Pathway
Stil: Dark Metal / Melodic Death Metal
VÖ: September 2012
Zeit: 48:51
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.blackelegy.com
MySpace: www.myspace.com/blackelegy666

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Hämmernde Drums, schwere Gitarrenriffs und tiefe Growls - das Debüt der norddeutschen Band Black Elegy startet bei Weitem nicht so luftig leicht, wie es uns die Vöglein auf dem winterlichen Covermotiv oder die Feder, die auf den Silberling gedruckt wurde, vermitteln wollen. Gut, Sängerin Ann-Kristin bringt dann doch ein wenig Unbeschwertheit ins Spiel, sobald sie einmal das Mikro ergriffen hat, dennoch sollte man sich summa summarum bei Pathway auf eine ganz schön deftige Portion Dark Metal gefasst machen. Gerade in punkto Gitarrenarbeit räubern Black Elegy im Melodic Death Metal Göteborger Machart. Versüßt wird diese Grundierung durch Ann-Kristins angenehmes Organ, mit dem die Sängerin sowohl in mittlerer, wie in hoher Tonlage durchweg überzeugen kann. Die choreophonische Schöne-und-das-Biest-Nummer, also das Wechselspiel zwischen schönem Frauengesang und hässlichen Männergrowls, ist natürlich alles andere als innovativ und liegt gegenwärtig noch nicht einmal sonderlich im Trend, Hauptsache ist aber doch ein gutes Songwriting. Und das können sich Black Elegy definitiv auf ihr Banner malen. Titel wie der mitreißende Opener "Safe & Sound", das eingängige "The Ego And Its Own", das progressivere und schwere "Walls", das verspielte "Soulreaver" mit seinen flotten Gitarrensoli oder die finale Akustikballade "Empty Skies" garantieren ein unterhaltsames Klangerlebnis. Dabei distanzieren sich Black Elegy vom Gros ähnlich gepolter Kapellen durch die Abwesenheit synthetischer Soundeffekte oder opulenter Chorpassagen. Hier wird Bombast einzig durch die allseits bekannte metallische Grundausstattung an Instrumenten erzeugt, Keyboards ausgeschlossen. Lediglich an Abwechslung mangelt es dem Album noch etwas. Ein paar mehr stilistische Ausreißer oder Blicke über den selbst getöpferten Tellerrand hätten Pathway sicherlich gut getan. Dennoch ein respektabler Einstand!

Dagger

4 von 6 Punkten

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