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Destitution - The Human Error (EP)

Destitution - The Human Error (EP)
Stil: Thrash Metal
VÖ: 28. Oktober 2011
Zeit: 16:05
Label: Eigenproduktion
Homepage: destitution.nl
MySpace: www.myspace.com/destitutionthrash

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Destitution ist ein Quartett aus den Niederlanden, das 2007 aus den Überresten der Bands Torched und Xi-Void gegründet wurde. Wie, die kennt und kannte niemand? Nicht weiter schlimm, mir geht's ja genauso. Wichtiger sind da die Interessen der wahrscheinlich fröhlichen Musikanten: Bier, Pizza und Thrash Metal. Und da gibt es weit schlechtere Grundlagen für eine musikalische Zusammenarbeit, oder?

Vor allem lässt eine solche Herangehensweise hoffen, dass es hier locker und unverkrampft zugeht und die Hoffnung trügt keineswegs. Destitution bieten auf der EP drei geradlinige Euro-Thrasher mit Gespür für hörenswerte Melodien, nicht zu einfach, um nach Kurzem zu langweilen, nicht zu kompliziert, um einem den Spaß an der Mucke zu nehmen. Das ist schlicht und ergreifend kurzweiliger, unterhaltsamer Thrash, der keinen hohen Anspruchshintergrund vorzuweisen versucht und eben gerade deswegen so ergötzlich auf den Schreiberling wirkt. Ein bisschen Destruction, eine Prise Artillery, etwas Kreator und schon ist das Gericht fertig gestellt, ohne wie eine Kopie irgendeiner anderen Kapelle zu wirken. Drei Songs sind noch nicht die Welt, aber davon ist immerhin keiner als Ausfall zu bezeichnen, das macht Hoffnung, dass bei einem möglichen Longplayer ebenfalls ein durchgehend starkes Niveau gehalten werden kann.

Klanglich haben wir es bei The Human Error mit einem der besseren Produkte zu tun, die in Eigenregie veröffentlicht wurden und werden. So stelle ich mir eine authentische Thrash-Scheiblette vor, rau und unpoliert, aber nicht auf Proberaum-Niveau, da habe ich schon deutlich Schlechteres im Player gehabt. Ihre Instrumente wissen die vier Niederländer erkennbar zu handhaben und Fronter Emiels Stimme erinnert ein wenig an einen tiefer gelegten Mille mit einem Hauch von Flemming Rönsdorf (Ex-Artillery).

Ein kurzes, aber sehr angenehmes Vergnügen hat Destitution da geschaffen, davon möchte ich mehr haben, am liebsten in Form einer Langrille mit einem echten Label im Rücken. Verdient hätten die Käsköpp sich das auf jeden Fall.

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