12 Headbänga online
10.09.2017 The Pineapple Thief feat. Gavin Harrison
11.09.2017 Dead By April
12.09.2017 Living Colour
13.09.2017 Evergrey
21.09.2017 Papa Roach
22.09.2017 Metal Im Woid Festival
22.09.2017 Serious Black
MinReviews (9915)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Under That Spell

Interview:
Havok (DE)

Live-Bericht:
Trümmernacht III

Video:
Black River
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von The Muggs kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

The Muggs - Born Ugly

The Muggs - Born Ugly
Stil: Blues
VÖ: 10. April 2012
Zeit: 55:50
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.themuggs.com
MySpace: www.myspace.com/themuggs

buy, mail, print

Also, nackerte Weiber abbilden gilt ja üblicherweise als Schweinskram. Einzige Ausnahme: Kunst! Da darf mann das dann. Wurde denn auch weidlich ausgenutzt um die letzte Jahrhundertwende (also die 19 auf 20) vor allem - wie soll es anders sein - im dekadenten Wien, wo ein gewisser Herr Klimt massive Tits'n'Ass-Gemälde schuf und auch sonst nichts anbrennen ließ. Die Bilder hängen mittlerweile in jeder Studentenbude rum, und offenkundig haben sie auch den Weg bis nach Detroit geschafft, denn die drei Kollegen von den Muggs zieren ihre dritte Äl Pii Born Ugly mit Jugendstil-Schrift und expliziten Zeichnungen überdimensionierter na sagen wir mal Damen (ja und ein bisschen van Gogh ist auch dabei).

Wer jetzt denkt das kündet von frickeligem, verkopftem Prog Rock, der geht fehl: ganz im Gegenteil praktiziert die selbsterklärt hässlichste Band der Welt lupenreinen Blues Rock, wie er erdiger und dreckiger nicht sein könnte. Damit haben sie es durchaus weit gebracht, so etwa 2007, als sie in der US-Ausgabe von Deutschland Schmaucht den Superschund als The Next Great American Band ausgezeichnet wurden (inwiefern das eine Ehre ist, sei mal dahingestellt). Renommierter gings dann 2008 weiter, als man im Classic Rock-Magazin abräumte und die Reality-Show von Ober-Schlabberzunge Gene Simmons einen Song der Kollegen im Soundtrack hatte.

Musikalisch gibt es außer dem Label Blues noch jede Menge feine 70er-Rock-Einflüsse, in aller erster Linie schauen immer wieder mal Led Zeppelin vorbei, und auch uralte ZZ Top geben sich die Ehre. Kaum kommerziell verbrämt, ziehen die Herren ihr blaues Ding massiv durch und sollten so bei allen Freunden der Spielart viel Zustimmung ernten - jetzt mal egal ob sie hässlich sind oder nicht.

0 KommentareHolgi

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de