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Mission In Black - Black Infect (Demo)

Mission In Black - Black Infect (Demo)
Stil: Melodic Thrash Metal
VÖ: 2011
Zeit: 15:09
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.missioninblack.de

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Hinter dem beliebigen Bandnamen Mission In Black verbergen sich vier Herrschaften, die musikalisch schon einiges auf dem Kerbholz haben. Die Band setzt sich aus ehemaligen Mitgliedern der Bands Mystic Prophecy und Spellbound zusammen. Power Metal gepaart mit Thrash... geht das? Und wie!
Auf dieser im Studio 22, welches schon Symphorce oder Brainstorm eine Heimat bot, aufgenommenen Demo zeigen Mission In Black wie sich so eine Mischung anhören kann.
Auf leider nur vier Songs wird deutlich, dass diese Band auf dem Weg nach oben ist.
Der erste Song "Mission In Black" beginnt mit einem für Heavy oder Power Metal typischen Gitarrenintro, um dann aber von einem Urschrei des Sängers und Bassisten Hannes Jäger zerrissen zu werden. Es geht fix über in ein Thrash-Riffing und eine stampfende Strophe. Der Refrain erinnert stark an Metalcore, mit Gangshouts, einer melodiösen Leadgitarre und abgehacktem Riffing. Auch das Zwischenspiel hat einen sehr modernen Metalcore-Anstrich.
Der zweite Kracher, "Holy War" geht mit einem megamäßigen Riff los, auf das einige Thrash-Größen neidisch sein können. Erinnert mich ein bisserl an Slayer.
Hier wird die Keule geschwungen und der Panzer gestartet. Mit schon fast in den Death Metal abdriftenden Gesang geht es in einen abermals eher melodischen Refrain. Hier kommt nun auch ein Kritikpunkt auf. Die Refrains klingen alle sehr ähnlich und austauschbar. Ansonsten aber ein abwechslungsreicher Song. Der Gesang geht von ganz tief bis zu hohem Gekeife, das Riffing variiert schön und mit dem Solo zeigen die Gitarristen, dass sie wahre Fachmänner sind.
Der dritte Song "Immortal" geht mit einem kurzen, klaren Gitarrenintro los, um dann aber sofort loszustampfen. Ein feiner Midtempo-Banger. Nach einem abermals guten Gitarrensolo geht es in einen abgehackten, synkopischen Part über, der den Song sehr interessant macht.
Der letzte Song "Legendary Drunk (...And Ordinary Wasted)" lässt wieder die Power Metal-Wurzeln durchscheinen. Der Refrain lädt zum Mitgrölen ein und wird Live sicherlich für ordentlich Stimmung und Durst sorgen.
Insgesamt ein überzeugendes Demo, das Lust auf weitere Veröffentlichungen macht. Die Songstrukturen sind allerdings etwas zu statisch und die Refrains der einzelnen Songs klingen mir zu gleich. Diese Band bietet nichtsdestotrotz eine gute Mischung aus modernen und melodischen Parts und amtlichen Abrissbirnen und zwei sehr fähige Gitarristen. Man darf gespannt auf weiteres Material warten.

Gast

5 von 6 Punkten

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