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Alcoholator - Coma

Alcoholator - Coma
Stil: Thrash Metal
VÖ: 03. November 2011
Zeit: 35:12
Label: EBM Records
Homepage: www.alcoholator.net
MySpace: www.myspace.com/alcoholator

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Alcoholator. Was sagt uns diese Namenswahl über die zugehörige Band? 1) Die Musiker sind alkoholhaltigen Genussmitteln höchstwahrscheinlich nicht gerade abgeneigt, 2) die Musiker nehmen sich selbst und das was sie tun vermutlich nicht all zu ernst und 3) die Musiker spielen Thrash oder Speed Metal, was man unschwer an den letzten drei Buchstaben ihres Namens erkennen kann.

Und so geschieht es schließlich auch. Auf seiner Ton gewordenen Flatrate-Party, die konsequenter Weise unter dem Motto "Coma" steht, frönt der noch junge Vierer aus Kanada dem Thrash Metal der 80er Jahre und zollt seinen Tribut an Bands wie Sodom, Kreator, Exciter, Annihilator und all den anderen. Es ist daher nicht gerade verwunderlich, dass einem manche Riffarbeit der zehn ungestümen Songs auf geisterhafte Weise bekannt vorkommt und auch die Lyrics ein jedes erdenkliches Klischee abdecken. Der schrille Gesang und die regelmäßig wiederkehrenden Gangshouts machen sich in diesem Rahmen sehr gut und passen ausgezeichnet zu dem durchgehend rasanten Material, an dem Freunde der alten Schule sicherlich Gefallen finden werden. Sie seien an dieser Stelle jedoch vor einigen herzhaft schrägen und noch nicht gänzlich ausgereiften Gitarrensoli gewarnt, die einem durchaus einen Schauder über den Buckel treiben können. Dazu kommt noch, dass man auf Coma zwar viele spielfreudige, räudige Titel zu hören bekommt, jedoch kein tatsächliches Highlight. Stattdessen stehen sich die Nummern ausgesprochen nahe und lassen das nötige Quäntchen an Abwechslung am Ende doch arg vermissen.

Kurzum: Alcoholator liefern keine schlechten Songs, bewegen sich aber stets im Durchschnitt der großen Menge gleich gesinnter, meist sehr junger Kapellen, die unreflektiert ein 25 Jahre altes Genre wiederkäuen. Als Anspieltipps seien "Catastrophic Violence" und der Bandsong "Alcoholator" genannt - die beinhalten zumindest kein Gitarrensolo.

Dagger

3 von 6 Punkten

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