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Deathbreed - Your Stigmata (EP)

Deathbreed - Your Stigmata (EP)
Stil: Death Metal
VÖ: 10. März 2012
Zeit: 17:39
Label: Pantherfarm
Homepage: www.facebook.com/deathbreedswe
MySpace: www.myspace.com/deathbreedswe

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Deathbreed kommen aus Schweden und machen Death Metal. Damit sollte eigentlich alles gesagt sein, viel klarer könnte die musikalische Marschrichtung ja eigentlich gar nicht vorgegeben sein. Denkste, denn ganz so einfach ist die Sache nicht...

Klar, Todesblei ist das, was die fünf Skandinavier da abliefern, ohne wenn und aber, doch nicht wirklich von der klassischen Stockholmer Schule a la Dismember & Co, genauso wenig wie aus dem Bereich des Göteborger Sounds. Vielmehr klingt das Ganze nach einer Mischung aus kontinentaleuropäischem Death Metal und etwas Ami-Death. Behemoth meets Aeon meets The Project Hate MCMXCIX meets Fleshgod Apocalypse trifft die Sache dann so ungefähr. Und das sind durchaus beachtliche Zutaten, welche die Schweden da zu einem Appetithappen verwurstet haben, der Lust auf Mehr macht. Technisch hochklassig, zielgerichtet, brutal, relativ abwechslungsreich, die Sache hat Hand und Fuß. Geschickt variiert das Quintett das Tempo selbst innerhalb der Songs, verändert auch mal den Härtegrad und bietet generell recht vielschichtiges Songmaterial, das den Hörer nicht so schnell langweilen dürfte. Zugegeben, bei gerade mal 16 Minuten echter Spieldauer ist das auch nicht wirklich schwer, aber auch auf Albenlänge dürften die Schweden zu den unterhaltsameren Vertretern ihrer Zunft gehören, wenn sie das hier gezeigte Niveau auch beim restlichen Material halten können.

Bei der Umsetzung des Materials gibt man sich keine Blöße, die EP wirkt sowohl klanglich als auch handwerklich überaus professionell. Die Musiker beherrschen ihre Instrumente, die Growls von Fronter William passen wie Arsch auf Eimer und produktionstechnisch bekommt man geballte Brutalität in die Fresse gehämmert. Das Artwork ist okay und die Spieldauer einer EP zu bewerten, spare ich mir hier mal.

Ein erstes musikalisches Lebenszeichen, das rundum überzeugen kann. Nur an der Medienpräsenz können sowohl Band als auch Label noch arbeiten, viel über die Kapelle oder ihr Produkt in Erfahrung bringen konnte ich da nicht. Also ein Geheimtipp...

Hannes

Ohne Wertung

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