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Black Space Riders - Light Is The New Black

Black Space Riders - Light Is The New Black
Stil: Psychedelic Rock
VÖ: 16. März 2012
Zeit: 1:00
Label: Rough Trade
Homepage: www.blackspaceriders.com

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Ich muss ehrlich gestehen, ich war verwirrt. Als ich das erste Mal die neue Scheibe der Black Space Riders, ausgeliefert in einem schicken Digipack, in den Händen hielt, hat mich die Aufmachung leicht verwirrt. Light Is The New Black ist in vier Sektionen, die "Light Side", die "Bright Side", die "White Side" und die "Night Side" unterteilt und trägt den Untertitel "Songs about luminaries, black holes, hope and loss in outer space"; Songtitel wie "Digging Down (The Hole Part One... From Deep Below)" oder "Night Over Qo'noS (maSrammey)" ließen gespannt sein.

Das Hörererlebnis hat allerdings all meine anfängliche Skepsis weichen lassen. Die Black Space Riders spielen eine sehr abwechslungsreiche und schwer einzuordnende Mischung aus Doom, Stoner und dem Progressive Rock der fast vergessenen Zeit, als so großartige Bands wie Eloy oder Pink Floyd die Gitarreneffekte und den Synthesizer entdeckten und mit ihrer Musik eine abgespacede, psychedelische Atmosphäre kreierten. Vor allem Pink Floyd kreuzten beim Hören öfters meine Gedanken, denn nicht nur das Cover erinnert mich irgendwie an The Dark Side Of The Moon.

Es handelt sich meiner Meinung nach hierbei um eines der stimmigsten und interessantesten Alben der letzten Zeit. Der Gesang ist sehr variabel und wird von allen Bandmitgliedern in unterschiedlichen Konstellationen beigesteuert, meistens klar aber auch oft rockig bis hin zu Growls. Die Band versteht es gut, Rock- und Metal-Riffs mit sehr psychedelischen Passagen zu kombinieren und auch die Synthesizer und die Gitarreneffekte werden sehr sinnvoll und dezent eingesetzt, machen aber trotzdem einen großen Teil des Charmes dieses Albums aus.
Die insgesamt 13 Songs geben die Route durchs All mit Songtiteln wie "Creature Of No Light (Exodus Part One)" oder "Digging Down (The Hole Part One... From Deep Below)" und "Lost (Return Into The Void)" bis zu der Stelle "Someone Has Turned The Know To Switch On The Light, But Instead Something Strange Happened To The Warp Engine" und schließlich dem Ende der Reise "Lights Out (The Hole Part Three... Going Down)" vor.

Die Produktion ist sauber und druckvoll, klingt aber trotzdem sehr "oldschool". Wenn gewisse Bands in den 70ern die technischen Möglichkeiten gehabt hätten, dann würden sie heute vielleicht so klingen. Vom Banger bis zum drogeninduzierten Traum der Schwerelosigkeit ist auf diesem Album fast alles zu finden. Absolut empfehlenswert!

Gast

5 von 6 Punkten

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