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Hysterica - The Art Of Metal

Hysterica - The Art Of Metal
Stil: Heavy Metal
VÖ: 09. März 2012
Zeit: 45:06
Label: Black Lodge
Homepage: www.hysterica.se
MySpace: www.myspace.com/hysterica

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Hysterica: fünf Stockholmer Mädels machen zusammen Krach. Das jedoch wiederum von durchaus gehobener Art und Weise. Heraus kommt dabei Metalkunst oder, so der Name des neuen Albums, The Art Of Metal. Schön plakativ auch der Titel des Vorgängers - Metal War (2009) -, mit dessen Veröffentlichung das Quintett bereits einige Aufmerksamkeit erregen konnte, genauso die Pseudonyme der Protagonistinnen: Bitchie (Git.), Hell'n (Drums), Marydeath (Keys), Anni De Vil (Voc.) und SatAnica (Bass). Das Evil Image der in den Krieg ziehenden Amazonen (man schaue sich dazu einige Promo-Shots an, die die Girls recht angriffslustig mit Schwertern bewaffnet zeigen) mag letztlich allerdings nur bedingt zur Mucke auf The Art Of Metal passen.
Denn: zwar wird bspw. in Tracks wie dem Titelsong, "Fighters Of The Century" oder "Fear Of The Light" zu Versatzstücken wie Doublebass-Sequenzen, schweren Riffs u.v.a. auch Growls seitens Miss De Vil gegriffen, andererseits finden sich jedoch genauso Songs auf der Scheibe wieder, in denen geradezu gewollt die feminin-fragile Seite der Band herausgekehrt wird, was dem Hörer mittels Elfengesang und spärlich instrumentierten Abschnitten wie zum Beispiel in "Spirit Of An Age" vermittelt wird. Diese Mixtur hat durchaus ihren Reiz und kulminiert in einer Nummer wie "Message", in der die Sängerin anfangs von einem stimmigen Klavier begleitet klingt wie Amanda Somerville, um im späteren Verlauf auf einer Linie mit Angela Gossow zu liegen. Die Gesamtausrichtung der Scheibe lässt sich in etwa als durchaus epischer True Metal angereichert um diverse Neo-Thrash-Riffs beschreiben; als äußerst gelungen wären die Hymne an den Metal als solchen "Force" oder der Schlusstrack "Daughters Of The Night" einzustufen, wobei letzterer geradezu provokativ an Joey De Maio und Co. erinnert und mit einem Augenzwinkern zu solchen Wortspielereien wie ‚Womanowar‘ o.ä. verleitet.
Alles in allem definitiv keine schwache Scheibe! Hysterica geben einen interessanten Farbtupfer in der Metal-Landschaft ab und zeigen, dass in ihnen das Potential steckt, sich dort nachhaltig zu etablieren.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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