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Burial Vault - Ekpyrosis (Periodic Destruction)

Burial Vault - Ekpyrosis (Periodic Destruction)
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 20. Januar 2012
Zeit: 40:06
Label: Apostasy Records
Homepage: -

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Burial Vault ist eine junge Melodeath-Band aus dem schönen Emsland, die 2006 gegründet wurde. Sie sehen ihre Musik in der Tradition der schwedischen Vorbilder der Götheborg-Schule wie beispielsweise In Flames oder Dark Tranquillity, womit die stilistische Einordnung gar nicht mal schlecht getroffen ist. Außerdem wollen sie "das Rad gar nicht neu erfinden", sondern einfach nur ein frisch klingendes Album erschaffen.

Bodenständige, aber dafür umso sympathischere Ziele, welche die Band sich da gesetzt hat. Die äußerliche Aufmachung passt in dieser Beziehung schon mal, das Artwork ist recht gefällig geraten und die Spieldauer brauchbar. Klanglich gibt sich der Longplayer recht klar und transparent, könnte aber für meinen Geschmack noch etwas wuchtiger abgemischt sein. So geht hier ein wenig Druck verloren, wirklich schlecht aber klingt die Scheibe deswegen noch lange nicht. Die instrumentale Umsetzung des Materials dagegen ist sehr fein ausgefallen, besonders der Gitarren-Bereich weiß da ein ums andere Mal ein Ausrufezeichen zu setzen. Aber auch das Drumming ist sehr differenziert und mit Sänger Raimund haben wir einen Vokalakrobaten, der zumindest für dieses Genre deutlich überdurchschnittlich agiert, was die Variabilität seiner Stimme angeht. So weit passt also alles, bleibt nur zu hoffen, dass das Liedgut dieses Niveau halten kann.

Leider schafft es das meiner Meinung nach nicht. Das Problem dabei sind nicht die fehlenden Ideen oder mangelnde Melodien, eher das Gegenteil ist der Fall. Denn die Band hat dermaßen viele Gitarren-Melodien in den Stücken untergebracht, dass es nach zwei Songs einfach zu viel wird. Hat man anfangs noch den Eindruck, dass hier ein Füllhorn an grandiosen Gitarrenläufen vor einem ausgeleert wird, wirkt genau dieses Überangebot nach kurzer Zeit überaus aufdringlich. Da hat die Band versucht, viel zu viele Ideen auf einmal unterzubringen, so etwas erschlägt den Hörer förmlich und nimmt ihm die Freude an den durchaus vorhandenen Höhepunkten. Weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.

Es fällt mir ziemlich schwer, hier eine eher negative Bewertung zu vergeben, denn Ansätze und Ideen finden sich auf Ekpyrosis zuhauf. Doch das Gesamtpaket ist einfach zu unausgegoren, um wirklich zufriedenzustellen. Schade...

Hannes

3 von 6 Punkten

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