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Venom - Fallen Angels

Venom - Fallen Angels
Stil: Blackend Thrash Metal
VÖ: 25. November 2011
Zeit: 57:42
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.venomslegions.com
MySpace: www.myspace.com/venomlegions

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Gerade einmal drei Jahre - und wir alle wissen, dass das in Venoms Zeitrechnung nicht besonders viel ist - haben Cronos, La Rage und Dante nun also gebraucht, um den Nachfolger zum 2008er Werk Hell an den Start zu bringen. Und Teufel noch eins, die Herren aus Newcastle hauen mit ihrem 13. Studioalbum dermaßen auf die Kacke, dass es eine wahre Freude ist! Dabei gehen sie weit zurück und suchen ihre eigenen Ursprünge, wie gleich zu Beginn der Einstieg "Hammerhead" klärt, der doch glatt im Auftakt an den Klassiker "In League With Satan" erinnert. Im direkten Vergleich wirkt der Sound aus eigener Schmiede jedoch deutlich wuchtiger, ohne dabei an Grobheit wesentlich eingebüßt zu haben. Und Cronos - ja, der klingt nicht nur tiefer und kräftiger, sondern zugleich eine ganze Ecke finsterer, aber noch immer so angefressen, wie damals in den frühen Achtzigern.

Auf den starken Opener folgt nun eine ganze Reihe teutonischer, urgewaltiger Songs. Mit "Nemesis" und dem kultigen "Pedal To The Metal" haben Venom im Anschluss gleich zwei flottere Thrasher im Gepäck, während sie sonst ganz gern im wuchtig groovenden Midtempo dem Deibl ihre Aufwartung machen. "Lap Of The Gods", aber vor allem das schleppende "Beggarman" können im diesem Sektor Punkte sammeln. Den nächsten Hochpunkt und unbedingten Anspieltipp finden wir in "Hail Satanas", der zu bandtypischen Texten wieder diese primitiv-geniale Unbedarftheit der Vergangenheit ausstrahlt - so macht Venom Spaß!
Dann erneut ein paar flottere Nackenbrecher in Form von "Sin", "Punk's Not Dead" und "Death Be Thy Name". "Lest We Forget", ein düsteres Instrumentalstück, kündet sogleich vom nahenden Ende. Nach dem beschwörenden "Valley Of The Kings" erwartet uns der siebenminütige Titeltrack "Fallen Angels" ganz am Ende - eine schwere, zähflüssige Nummer, die lange braucht, um in die Gänge zu kommen, und ein mächtiges Finale, das beinahe schon im Doom zu suchen ist.

Nach knapp einer Stunde Spielzeit freut man sich, dass sich Venom auch 2011 keinen Deut um gegenwärtige Trends scheren und ihr ureigenes Ding konsequent verfolgen. Und das ist gut so. Schließlich haben sie den Trend einst selbst gesetzt. Blackend Thrash Metal, wie er sein soll: roh, angepisst oder einfach nur original Venom!

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5 von 6 Punkten

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