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Uriah Heep - Live In Armenia (2-CD)

Uriah Heep - Live In Armenia (2-CD)
Stil: Hard Rock
VÖ: 23. September 2011
Zeit: CD 61:24 - CD2 37:02
Label: Frontiers Records
Homepage: www.uriah-heep.com
MySpace: www.myspace.com/uheep

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Armenien...
Nicht gerade ein Land, welches mir sofort im Zusammenhang mit Rock oder Metal einfallen würde. Aber irgendeinen Grund wird es schon geben, dass eine legendäre Band wie Uriah Heep ein Konzert in diesem Land für ihr neuestes Live-Album ausgewählt hat. Neuestes? Ja, denn in (zum Zeitpunkt des hier aufgenommenen Konzertes) 40 Jahren Bandgeschichte haben es die Herren um Mick Box schon auf 16 Live-Scheiben gebracht!

Dies hier ist also die siebzehnte. Aber mit Sicherheit keine schlechte, denn an diesem Abend befand sich die Band in großartiger Form, allen voran Frontmann Bernie Shaw. Seine Sangesleistung ist wirklich beeindruckend, seine Ansagen zwischen den Songs launig und unterhaltsam, er schien sich in seiner Rolle als Conferencier sichtlich wohl zu fühlen und bezog das Publikum ein ums andere Mal in den Auftritt mit ein. Selbst als er wiederholt darum bitten musste, das Mitfilmen doch zu unterlassen, blieb er ganz Profi und gelassen. Instrumental gibt es die erwarteten Duelle zwischen Saiten- und Tastenfraktion zu bestaunen, während die Rhythmussektion gewohnt mannschaftsdienlich agierte. Die Aufnahmequalität ist exzellent und lässt den Hörer direkt ins Geschehen eintauchen, der Umfang dem Anlass entsprechend.

Alles schön und gut, aber ein Live-Album steht und fällt nun mal mit der Setlist und die weiß durchaus zu gefallen. Natürlich ist klar, dass eine Band, die so lange im Geschäft ist wie Uriah Heep nicht jeden ihrer Fans mit den gebotenen Songs zufriedenstellen kann und ebenso natürlich ist auch, dass eine Gruppe ihr jeweils aktuelles Album besonders präsentieren will, aber die Briten schaffen an diesem Abend eben jenen Spagat recht gut und bringen sowohl Klassiker als auch (zu jenem Zeitpunkt) aktuelles Liedgut unter einen Hut. Mir persönlich fehlen eigentlich nur "The Wizard" und "Bird Of Prey", aber bei begrenzter Spielzeit geht halt nicht alles.

Und so bietet Live In Armenia ein gelungenes Konzert einer gut aufgelegten Band, an dem es nicht groß etwas auszusetzen gibt. Ob sich allerdings die Anschaffung eines weiteren Live-Dokuments lohnt, wenn schon ein ähnlich geartetes im Regal steht, ist natürlich etwas ganz anderes...

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