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Q-Box - Q-Box & Friends

Q-Box - Q-Box & Friends
Stil: Metal
VÖ: 2011
Zeit: 39:32
Label: Eigenproduktion
Homepage: qbox.bandpage.com

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Die umtriebigen Pentenridian Space Cowboys sollte in und um München inzwischen jeder Konzertbesucher, der auf einigermaßen heftige Musik steht, zumindest einmal, wenn nicht sogar öfter live gesehen haben. Q-Box haben inzwischen drei Alben in der Hinterhand - das schafft Selbstvertrauen und lädt dazu ein, der aktuellen CD ein nicht ganz alltägliches Konzept zu verpassen. Gute Freundschaften sollte man pflegen und das machen Q-Box in Form von Q-Box & Friends, indem sie liebgewonnene Weggefährten auf der Heavy-Metal-Reise der letzten zehn Jahre mit ins Studio schleifen und diese zwingen, sich an dem musikalischen Gebräu zu beteiligen.

Kann da was Rundes draus werden? Nach dem ersten Durchlauf muss man konstatieren: "Ja, definitiv, es kann!" Die Songs auf der Scheibe bieten wieder mal Futter für Freunde verschiedenster metallischer Stile. "I Virus" eröffnet mit stampfendem, groovendem Metal und cooler Riffarbeit den bunten Reigen und wird vom Insane-Sänger Basti stimmgewaltig unterstützt. Während "Sleep" in eine ganz ähnliche Ecke schielt, glänzt das mit dem Emil Bulls-Sänger Christoph und den beiden Grantig-Gitarristen aufgenommene "Foes" mit Slayer-Attitüde. Die echt schöne Ballade "Buried In Loneliness" kommt mit weiblichem Gesang (Marie Nasemann) und Streichern daher und der Gothic-Mid-Tempo-Rocker "Dancing On Broken Glass", der in Zusammenarbeit mit Velvet Viper entstanden ist, läuft ebenfalls locker rein. Der nun folgende ruhige Cowboy-Lagerfeuer-Song "Western Dream" plätschert meiner Meinung nach etwas zu träge vor sich hin und das schräge "Electric Hellride" mit plakativen Bassläufen und Synthesizerspielereien haut mich auch nicht so wirklich um, da zu abgedreht. Aufmerksam wird der in der Metalhistorie bewanderte Hörer bei "Hommage a Trois", welches durch ein sehr bekanntes Riff eingeleitet wird! Klar, "Detroit Rock City" von den legendären Kiss. Toller Song, der, wie das restliche Album eigentlich auch, zeigt, dass Q-Box mit genügend Spaß bei der Sache sind.

Mecker muss ich allerdings für den Sound der CD verteilen... Da wäre sicher mehr drin gewesen, denn hier kommt doch hin und wieder mal Proberaumfeeling auf. Dennoch, Q-Box haben inzwischen ein gutes Gefühl für Melodien, starke Hooklines und kernige Riffs entwickelt und hier gilt, was ich schon immer sage: Bei gut gemachten Songs ist die Produktion eher zweitrangig.

Sebbes

4 von 6 Punkten

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