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The Dudes Terrific - TDT II

The Dudes Terrific - TDT II
Stil: Melodic Rock, Poprock
VÖ: 12. August 2011
Zeit: 40:22
Label: Goldenboy Records
Homepage: www.thedudesterrific.com

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Wenn auch der Sommer 2011 bis dato zu wünschen übrig lässt (das schöne Wetter verschiebt sich gewiss nach hinten - bestimmt), kann man denselben derweil mittels sonniger Mucke zu sich ins Wohnzimmer holen; genauer: mittels des neuen Outputs von The Dudes Terrific. Die vier aus Nashville stammenden Musiker - Doug Forshey (Voc., Git.), Matt Goedken (Git.), Michael Jeffers (Bass) und Ruben Garces (Drums) - bieten allen Easylistenern auf TDT II neun Songs an, die irgendwo zwischen Poprock der 80er, 60er-Flower-Power-Sound und natürlich Country (wer aus Nashville stammt, dürfte um diesen Einfluss wohl kaum herum kommen) liegen, schnell ins Ohr gehen, keinem weh tun (sollen sie auch nicht), dabei aber sehr gut auskomponiert daher kommen. Die Tatsache, dass die Beteiligten bereits seit Jahrzehnten im Biz unterwegs sind, verleiht den einzelnen Stücken die entsprechende Reife.

Erste Anspieltipps wären das mit einem zuckersüßen gezupften Gitarren-Intro beginnende "Covering Tracks", das im Fortgang von einer tollen Hammond-Begleitung lebt und wie fast alle Stücke einen Chorus besitzt, der dafür gemacht wurde, das Autofenster herunter zu kurbeln und sich im Goodtime-Sound zu sonnen. Genauso das balladeske, dezent instrumentierte "Magic And Nothing Else" (feiner Titel), in dem Forshey gesanglich die zu vermittelnde Magie glänzend einfängt. In diese Reihe gehört sicher auch der Rock n' Roller "Let's Go", in dem es gleich zu anfangs heißt "...a cold beer between my legs and I'm crackin' up the radio." und der mit dem gleichnamigen Stück von Girlschool den Vibe, fünf gerade sein zu lassen, teilt. Und auch der Rausschmeißer "Heaven From Hell", verziert mit George Harrison-Gitarrenlicks, einem ziemlich rockigen Solo seitens Goedkens und erneut den Song bereichernden Orgelklängen erweist sich als recht gelungen.

Fazit: Sommer, Palmen, Sonnenschein - was kann schöner sein? Der Nachfolger von Born Yesterday (2008) macht gute Laune, die Nummern kommen meist auf den Punkt, wenn auch alles letztlich ein wenig (ganz wenig) zu glatt wirkt.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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