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Kataklysm - Serenity In Fire

Kataklysm - Serenity In Fire
Stil: Death Metal
VÖ: 22. März 2004
Zeit: 38:31
Label: Nuclear Blast
Homepage: www.kataklysmrocks.com

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Kataklysm sind aus der Death Metal Szene schon gar nicht mehr wegzudenken und haben mit ihren vergangenen Veröffentlichungen "Epic (The Poetry Of War)" und "Shadows & Dust" Meilensteine gesetzt und sich damit an der Spitze der Death Metal Szene festgesetzt.

Die Klasse der letzten Alben weckt beim Hörer natürlich eine gewisse Erwartungshaltung und steigert den Druck auf die Band ins fast Unermessliche. Aber die Kanadier sind inzwischen so erfahrene Songwriter und als Band gewachsen, dass sie diesem locker standhalten. Kataklysm gehen auch 2004 ihren Weg und haben dabei ihren Sound um einige Nuancen erweitert.

Soundtechnisch ist alles beim alten geblieben, wie gewohnt druckvoll und sauber produziert. Ebenso weiterhin vorhanden, die typischen Hyper Blast Parts, für die Kataklysm berühmt-berüchtigt geworden sind.
Neu dagegen ist das Tier hinter der Schießbude: Martin Maurais heisst der Mann und liefert auf "Serenity In Fire" einen Wahnsinns-Job ab. Er weiss nicht nur Blast Beats punktgenau zu spielen und langsamen Passagen den nötigen Groove zu verpassen, sondern bringt auch eine gehörige Portion Technik mit ins Spiel, die die Songs um ein Vielfaches bereichert und abwechslungsreicher gestaltet, das geht von verschiedenen Blast Beats ("Blood Of The Swans") bis hin zu jazzigen Einlagen ("10 Seconds From The End").
Neu ist ausserdem, dass verstärkt thrashige Riffs den Weg in die Lieder gefunden haben und und man sich sogar in Black Metal Gefilde vorwagt ("Under The Bleeding Sun"). Bei "For All Our Sins" gibt's dann noch eine Begegnung der "dritten Art", denn hier gibt sich kein Geringerer als "Mr. Hypocrisy" himself, Peter Tägtgren, die Ehre und schmettert mit Maurizio ein heftiges Duett. Geile Nummer.

Ansonsten regiert hier wieder das volle Northern Hyperblast Brett made in Kanada und bei künftigen Live-Ereignissen werden sich mit Sicherheit einige Songs von "Serenity In Fire" im Set der Holzfäller wiederfinden und dafür sorgen, dass Haare fliegen und vor der Bühne die nötige Bewegung herrscht.
Wer "Shadows & Dust" mochte, wird mit "Serenity In Fire" ein neues Lieblingsalbum finden. Nur die Spielzeit ist, wie's zur Zeit anscheinend in Mode ist, ein wenig kurz, aber hey, fuck you, nach diesem Album brauchst du eh erstmal eine Pause.

Lord Obirah

6 von 6 Punkten

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