14 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10063)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Y825

Interview:
The Forsaken

Live-Bericht:
Billy Idol

Video:
Helloween
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Piratenpapst kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Piratenpapst - Hisst Die Flagge! (EP)

Piratenpapst - Hisst Die Flagge! (EP)
Stil: Punkrock
VÖ: Juni 2011
Zeit: 22:10
Label: 48records
Homepage: www.piratenpapst.com
MySpace: www.myspace.com/piratenpapstpunk

buy, mail, print

Nun hat der große Piratenboom, ausgelöst durch den etwas desorientierten Leinwandhelden Jack Sparrow, nach erfolgreicher Infektion der Metalwelt (Alestorm, Swashbuckle, Orden Ogan) also auch die Punkrockszene erreicht. Piratenpapst nennt sich eine Combo aus der Berliner Ecke, die als Vorgeschmack für das kommende Album schon einmal die Flagge hisst. Darauf zu sehen: der alt bekannte Jolly Roger mit einer Mitra auf der Platte. Im Inlay bekommen wir die Wikipedia-Einträge (übrigens brav mit Fußnoten versehen) über Piraterie und den Papst zu lesen. Was sich die Berliner unter der Kombination beider Begrifflichkeiten vorgestellt haben, darf sich jeder selbst ausmalen.

Die EP beginnt mit dem Song "Tal Der Tränen", einem flotten, dreckigen Rocker, der gute Laune und vor allem Spaß am Spiel versprüht. Musikalisch nicht ganz so interessant ist dagegen das folgende "Warum", offenbart es doch, wie wenig der Mann hinterm Mikro singen kann. Es folgt der Freibeutersong "Piraterie". Im gemäßigten Schunkel-Tempo und mit siebeneinhalb Minuten Spielzeit wurde hier der sonst für Straßenpunk obligatorische Chaosfaktor über Bord geworfen. Stattdessen bekommt man angenehme Melodien und sogar ein paar gelungene Gitarrensoli zu hören - ein Highlight in Punkto Songwriting, das trotz ruhiger See aber erneut am Gesang kränkelt. "Mutter Natur" dagegen zeigt sich wieder deutlich ungestümer, schlägt quasi zurück, ist aber inhaltlich interessanter geraten als die Vertonung. Schließlich endet das Demo, wie es begonnen hat, mit eingängigem, rotzigem Rock'n'Roll und dem Titel "Beweg Dich".

Abschließend kann man feststellen, dass Hisst Die Flagge vom Piratenpapst einige gute Ansätze besitzt und man den Festlandmatrosen das richtige (Haken-)Händchen für eingängige Melodik nicht absprechen kann. Es gibt aber auch noch Potential zur Verbesserung, des Sängers Rumkehlchen an erster Stelle. Mal sehen, wie sich die Herren auf ihrem ersten Langeisen machen.

Dagger

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de