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Jackie Leven With Michael Cossgrave - Live At Rockpalast (DVD)

Jackie Leven With Michael Cossgrave - Live At Rockpalast (DVD)
Stil: Folk, Rock
VÖ: 25. April 2011
Zeit: 72:00
Label: Mig
Homepage: www.jackieleven.co.uk

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Der Name Jackie Leven dürfte wohl nur den wenigsten Metalheads unter uns geläufig sein, ist doch der Singer/Songwriter eher für ruhige, stimmungsvolle, meist akustisch inszenierte Kompositionen bekannt, die nur noch vage als Rock - eher als Folk - eingestuft werden können. Der aus Fife, Schottland stammende Musikant war schon in den frühen Siebzigern mit seiner damaligen, punkbeeinflussten Combo Doll By Doll unterwegs, überlebte einen Überfall, bei dem der Täter derart Levens Kehle malträtierte, dass dieser zeitweilig seine Stimme verlor, geriet in den Heroin-Sumpf, zog sich am eigenen Schopf aus diesem wieder heraus und gründete die Heroin-Therapie-Stiftung CORE. Seit 1994 zieht er als Solist durch die Lande und kann bis dato auf über 20 Veröffentlichungen zurück blicken. Im April dieses Jahres kam eine weitere dazu: die DVD Jackie Leven /w Michael Cosgrave, ein bereits 2004 in der Bonner Harmonie für die Rockpalast-Serie aufgezeichneter Auftritt.
Leven wird hierbei von eben jenem Michael Cosgrave an den Keys unterstützt, der ab und an auch Vocal-Parts übernimmt, und Kevin Foster am Tieftöner. Alle drei dürfen ohne jeden Zweifel als herausragende Musiker bezeichnet werden, die das gesamte Abendprogramm hindurch eine fast schon feierliche Atmosphäre fürs Publikum kreieren. Improvisationen der Beteiligten scheinen hier fast Pflicht und lassen Songs wie den von Jackies Akustischer getragenen Opener "A Little Voice In Space" oder das wunderbare "Empty In Soho Square" in bis dato ungesehenen Farben erstrahlen. Leven leitet souverän und mit mal nachdenklichen, mal unterhaltsamen Stories aus seinem bewegten Leben durch die Show, was einen zusätzlichen Reiz der Aufnahme ausmacht. Auch sein größter Hit "Call Mother A Lonely Field" glänzt nicht durch Abwesenheit.
Sound- und Bildqualität darf als gut eingestuft werden und die Spielzeit von über eineinhalb Stunden geht genauso in Ordnung. Der Zuschauer darf hier selbstredend kein Rock n' Roll-Spektakel erwarten; hier setzen sich einfach drei Musiker mit ihren Instrumenten zusammen und verbringen mit ihren Fans und einigen tollen Nummern einen launigen Abend.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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