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Discopowerboxxx - Fucked By The Dead (EP)

Discopowerboxxx - Fucked By The Dead (EP)
Stil: Punk, Thrash, Old School Hardcore
VÖ: 15. April 2011
Zeit: 23:10
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.discopowerboxxx.com
MySpace: www.myspace.com/discopowerboxxx

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Discopowerboxxx! Der Name der zu besprechenden Combo dürfte schon mal recht einprägsam sein. Auch das grün-schwarz-weiße Zombie-Ghouly-Slasher-Under Her Black Wings-Cover ist ein Hingucker. Doch schon beim Titel der EP - Fucked By The Dead - kommen erste Zweifel an Originalität und Qualität des Scheibchens der aus Voralberg, Österreich stammenden fünfköpfigen Formation auf. Tschisi (Voc.), Moose (Git.), Punti (Git.), Opa (Bass) und Nixxx (Drums) versuchen in ihrer Mucke Horrorpunk-Elemente, Thrash-Anleihen und ein bisschen Oi! und Old School Hardcore zu verschmelzen, stoßen dabei jedoch oft an ihre Grenzen.
Die EP wurde in Eigenregie aufgenommen. So weit so gut. Muss ja nicht zwangsläufig nach hinten losgehn, in diesem Fall sind jedoch die Vocals oft recht übersteuert bzw. eine Gitarre zeitweise gar nicht zu hören; und vor allem scheppert das Schlagzeug extrem ungemütlich vor sich hin, so dass der Sound über Proberaum-Niveau selten hinausreicht. Der Opener "Bloodsurf" tendiert mehr als die anderen Stücke in Richtung Thrash a'la Sacred Reich oder Whiplash, ist dabei aber viel zu lang geraten. Kompositorische Finessen sucht man vergebens und man muss überhaupt mitreißende Parts mit der Lupe suchen. Bei "Seven Knives Of The Dead" irritiert der Schlagzeug-Rhythmus mehr, als dass er für Abwechslung sorgt und die Leads wirken hier oder auch in "Horny Cemetary Sluts" bemüht und teilweise gar schief. Lediglich die beiden letzten Tracks - "Buried Alive" und "I Was Laughing" (die Solo-Gitarre spielt hier einige coole Licks, die aber leider fast komplett untergehen) machen mit ihrem The Clash-Appeal Laune, was auch an der Stimmfarbe Tschisis liegt, der diesbezüglich nah an Joe Strummer liegt.
Nach eigener Aussage steht bei Discopowerboxx die Live-Performance und damit der Spaß an der eigenen Band im Vordergrund. Den merkt man Fucked By The Dead, trotz allem, an, wenn auch die Songs selbst (noch) viel zu wünschen übrig lassen. Aber: Soundprobleme können bei kommenden Outputs sicher vermieden werden und eine Band, die zusammen bleibt, wächst mit der Zeit. Up the Irons!

Fuxx

3 von 6 Punkten

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