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Legen Beltza - Need To Suffer

Legen Beltza - Need To Suffer
Stil: Thrash Metal
VÖ: 15. Februar 2011
Zeit: 50:33
Label: Punishment 18 Records
Homepage: www.legenbeltza.com

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Was auch immer der Name Legen Beltza zu bedeuten hat, Rückschlüsse auf den Stil dieser Band lässt er nicht wirklich zu. Also wühlen wir zwecks Informationsgewinnung ein wenig in den Archiven und kommen so zum Schluss, dass es sich bei besagter Band um eine Thrash-Kapelle aus dem schönen Spanien handelt, welche seit 1998 besteht und mit Need To Suffer ihr viertes vollwertiges Album präsentieren kann.

Die Band bedient sich stilistisch sowohl aus dem klassischen Bay Area-Fundus als auch aus eher europäisch angehauchten Elementen. So klingt der Anfang von "Suicide" definitiv nach Testament, während "Vaporized" auch von Destruction stammen könnte. Dieser Mix verschiedener Einflüsse macht die Scheibe dann auch so interessant und hebt sie aus der Masse an Thrash-Veröffentlichung dieser Tage deutlich hervor. Aber nicht nur bei Stil können die Iberer mit einer spürbaren Vielschichtigkeit aufwarten, auch verstehen sie es, geschickt das Tempo ihrer Songs zu variieren und packen sowohl Voll-auf-die-Zwölf-Thrasher als auch bedächtigere, nichtsdestotrotz genauso intensive Stücke wie "Deathpidemic" aufs Plastik und sogar Megadeth-taugliche Melodien findet man beispielsweise in "Mutants From The Red Hill" wieder. Diese Variabilität ist dann auch der Grund, warum die Tracks trotz einer für Thrash-Verhältnisse recht stolzen Durchschnittslänge von über fünf Minuten eigentlich nie eintönig werden. Sogar das abschließende Instrumental "Amaierarik Ez Da" (was immer das auch bedeuten mag) bleibt über die ganzen 5:42 spannend.

Das Ganze wurde von Andy Classen in eine blitzsaubere Produktion verpackt, die ordentlich knallt und der Scheibe eine gehörige Durchschlagskraft verleiht. Sowohl Schärfe und Aggressivität als auch Wucht und Transparenz der Abmischung sind durchweg gelungen, was für die Arbeit der Musiker ebenfalls gilt. Sänger Xanti zeigt deutlich, wo seine musikalischen Vorbilder herkommen, überdeutlich sind die Parallelen seines Gesangsstiles zu denen eines gewissen Mille Petrozza, auch wenn Mille ein wenig mehr stimmliche Bandbreite aufzuweisen hat.

Die Basken haben mit dieser CD eine richtig gute Thrash-Scheibe auf den Markt gebracht, die jedem Fan dieser Metal-Spielart zusagen sollte. Klassisch guter Thrash, der nicht auf Teufel komm raus Retro klingen will, so stelle ich mir eine frische Brise im Genre vor.

Hannes

5 von 6 Punkten

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