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Kromlek - Finis Terrae

Kromlek - Finis Terrae
Stil: (Pagan) Death Metal
VÖ: 08. April 2011
Zeit: 67:55
Label: Trollzorn
Homepage: www.bollwerk-kromlek.de
MySpace: www.myspace.com/kromlek

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Man mag ja über Herrn Alphavarg, seines Zeichens Chefdenker bei der Band Kromlek, denken was man will, aber Musik machen, das kann er. Knapp vier Jahre sind verstrichen, seit dem bemerkenswerten Album Strange Rumors... Distant Tremors - vier Jahre in denen die Band weiter reifen und sich entwickeln konnte. Wirft man nun einen ersten Blick auf das Covermotiv der neuen Scheibe, wo vor batikartigem Hintergrund die Kulisse einer Großstadt zu sehen ist, könnte man glatt meinen, man bekommt hier Metalcore zu hören. Aber keine Angst, so schlimm es dann nicht. Zwar haben sich Kromlek rein textlich von ihren Wurzeln als Pagan-Band emanzipiert, musikalisch betrachtet ist man sich jedoch durchaus treu geblieben. So bietet Finis Terrae, zu Deutsch das Ende der Welt, mit seinem Ensemble feierlicher und hoch melodischer Stücke in der Schnittmenge aus Death, Black und Heavy Metal eben genau das, was man vom dem Fünfer bislang gewohnt ist. Keyboardklängen sollte man dabei nicht abgeneigt sein, denn die sind aus den Stücken nicht wegzudenken.

Vor allem den Stücken "Ad Rvbiconem" und insbesondere "Moritvrvs Immortalis", für das Mark und Joris von Heidevolk als stimmkräftiger Kleinchor gewonnen werden konnten, ist der Schulterschluss zum Vorgänger zu verdanken. In Summe konnte Alphavarg sein Talent in Punkto Songwriting weiter ausbauen. Das Ergebnis wirkt erwachsen und gestattet auch beim dritten und vierten Durchlauf, noch neue Details zu entdecken. Besonders gemausert haben sich die Herren an den Saiteninstrumenten. So darf man sich auf eine Vielzahl filigraner Gitarrensoli, die dem klassischen Heavy Metal entliehen wurden, freuen. Als beste Beispiele dieser Evolution seien "The Cocoon" und "Mantikor" genannt. Lange Rede, kurzer Sinn - Kromlek haben sich im Vergleich zum Vorgänger steigern können und etablieren sich somit im vorderen Drittel der hiesigen Pagan-Szene, wo man sie 2011 ohnehin nur noch mit einem Augenzwinkern einordnen kann.

Dagger

5 von 6 Punkten

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