7 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10050)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Green Carnation

Interview:
Apocalyptica

Live-Bericht:
Illdisposed

Video:
Discreation
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Massive Slavery kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Massive Slavery - Global Enslavement

Massive Slavery - Global Enslavement
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 26. Juli 2010
Zeit: 44:38
Label: Maple Metal Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/massiveslavery

buy, mail, print

Ach herrje, schon wieder eine Death-Metal-Band auf dem Tisch, von der ich noch nie etwas gehört habe. Genau dann, wenn einem solche Gedanken durch die Oberstube geistern und man eigentlich so gar keine Lust aufs Rezensieren hat, erlebt man die schönsten Überraschungen. So ist es mir zumindest mit dem Debüt der kanadischen Truppe Massive Slavery ergangen.
Doch zunächst galt es noch einen holprigen und womöglich auch etwas zu technischen Opener namens "MediAssassiNation" zu überwinden. Schon der Nachfolger "Shade Of Corruption" und der erbarmungslos brutale Titeltrack ließen das Interesse wachsen. Schließlich ist der Funke beim großartigen "The Denial Of Man's Regression" übergesprungen und hat ein Feuer der Begeisterung entflammt, das auch in den folgenden Nummern genügend Nahrung fand, um nicht zu schwinden.

Massive Slavery haben die Balance zwischen Technik, Brutalität und eingängigen, teilweise sogar hymnischen Melodien gefunden, spielen von Song zu Song mit einer unterschiedlichen Gewichtung dieser Komponenten und präsentierten sich dabei in spielerischer Höchstform. Auf Global Enslavement haben daher filigrane Gitarrenarrangements ebenso ein Zuhause, wie Highspeed-Drumming vom Double Bass, zärtliche Akustikparts und fließende Melodien. Es würde mich nicht wundern, wenn die Jungs in jüngeren Jahren bei Chuck Schuldiner die Schulbank gedrückt und seine Alben schon zum Frühstück konsumiert haben. Bei meiner Bandrecherche im Netz bin ich aber auch auf Vergleiche mit In Flames, Dark Tranquillity, Despised Icon und sogar Fear Factory gestoßen, was den vielseitigen Sound der Truppe noch untermauert.

Leider hatte sich das Album auf dem Weg in unsere Redaktion offenbar verlaufen, denn ursprünglich ist Global Enslavement bereits im Juli letzten Jahres erschienen. Das sollte alle Interessenten aber nicht davon abhalten, sich mit diesen talentierten Newcomern auseinanderzusetzen. Testet "Wider We Opened Our Eyes", "Destroy, Rebuild, Repeat" oder "Human's Last Hope" und ihr werdet zustimmen: so macht Death Metal Spaß!

Dagger

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Mark Sweeney - All In
Vorheriges Review: Tokyo Blade - Thousand Men Strong

© www.heavyhardes.de