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Draugnim - Horizon's Low

Draugnim - Horizon's Low
Stil: Epic Black Metal
VÖ: 05. November 2010
Zeit: 50:09
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.draugnim.com

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Nach dem guten Erfolg des Debuts Northwind's Ire vor zwei Jahren holt dieses finnische Trio nun zum zweiten Schlag aus. Und so haben sie sieben Songs in guten 50 Minuten Spielzeit "gepresst".
Die Jungs sind ihrem Stil treu geblieben, auch auf Horizon's Low beherrscht der epische Black/Pagan Metal das Geschehen. Wie schon auf dem Debut geht das Trio hier gemäß der Devise vor: in der Ruhe liegt die Kraft. So werden auch auf Horizon's Low keine Geschwindigkeitsrekorde gebrochen, die Songs finden sich allesamt im Midtempo wieder. Doch Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, bei "Cursed The One" wird schon mal eine ordentliche Uptempo-Breitseite abgeschossen, hier steht die Double-Bass-Maschine kaum still. Auch hier thront, wie auch bei den restlichen Songs, das Majestätische über allem. Einzelne Songs hervor zu heben fällt schwer, da sich alle Songs qualitativ auf einem Level bewegen. Fast scheint es, als ob man sich beim erwähnten "Cursed The One" verausgabt hätte, denn das folgende "The Weeper's Way" kommt deutlich gebremster durch die Membrane. Langsam, dafür aber umso mächtiger baut sich die Gitarrenwand vor einem auf und begräbt alles unter sich. Überhaupt verstehen es die Jungs, mehr als dichte Klangwände zu erschaffen, die den Hörer förmlich vereinnahmen und komplett zu umschließen scheinen. Mit dem finalen Epos "Bastion", der sich über eine Spielzeit von über zehn Minuten erstreckt, schließt Horizon's Low. Doch diese zehn Minuten vergehen wie im Flug, Draugnim verstehen es, den Hörer mit ihren zarten Melodien zu umgarnen, ehe Chimedra (Vocals) die Ruhe mit seinen Keifvocals durchbricht. Dieses Wechselspiel, verbunden mit den andächtigen Melodien, macht es einem einfach, sich komplett in die Musik fallen zu lassen. Fast scheint es, als stünde man an einem der zahllosen, einsamen Seen in Finnland während man diesen Klängen lauscht.
Ins rechte produktionstechnische Licht wurde Horizon's Low von niemand Geringerem als von Moonsorrow-Sänger Ville Sorvali gerückt. Ein gutes, episches und mächtiges Stück Black/Pagan Metal. Fans von Summoning, Bathory, Falkenbach & Co. können, nein sollten hier zugreifen.

Ray

5 von 6 Punkten

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