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Calm Hatchery - Sacrilege Of Humanity

Calm Hatchery - Sacrilege Of Humanity
Stil: Death Metal
VÖ: 20. Dezember 2010
Zeit: 40:06
Label: Selfmadegod Records
Homepage: -

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Eines meiner schwermetallischen Lieblingsländer ist definitiv Polen, vor allem im etwas deftigeren Bereich, stammen doch Hochkaräter wie Vader, Behemoth oder Decapitated aus unserem östlichen Nachbarland. In die gleiche (oder zumindest eine sehr ähnliche) Kerbe schlagen auch die fünf Herren von Calm Hatchery, die mit Sacrilege Of Humanity ihr Zweitwerk vorlegen, welches gleichzeitig ihr Debüt bei Selfmadegod Records darstellt.

Und mit diesem Werk können sich die Polen auch qualitativ durchaus in Bereiche einordnen, in denen oben genannte Kapellen tätig sind, denn die aktuelle Scheiblette ist durch und durch gut geworden. Vom Stil her würde ich sie grob als Mischung aus Decapitated, Morbid Angel und Nile bezeichnen, mit gelegentlichen Ausbrüchen in Richtung der anderen beiden bekannten polnischen Todesbleibands. Das ist zwar nicht das originellste Rezept, aber da die Grundzutaten stimmen, mundet es trotzdem gar vortrefflich. Alle Songs auf der Scheibe sind solide bis ausgezeichnet geworden, Ausfälle gibt es keine zu vermelden. Nun gut, "88" ist nicht mehr als eine Spielerei und "Rattlesnake's Dream" sowie "Maerd S'ekanselttar" auch nur ein Intro bzw. Outro, aber diese knapp fünf Minuten am Beginn und Ende der CD seien den Polen großmütig verziehen, der Rest des Liedgutes entschädigt den Hörer durchaus.

An sich bin ich kein Fan der Produktionen aus den Hertz Studios, zu klinisch und steril wirken deren Produkte oftmals auf mich, doch hier passt der kalte Unterton, den die Abmischung an den Tag legt. Sie verleiht der Musik etwas Distanziertes, Kühles, um nicht zu sagen eine leichte Endzeit-Atmosphäre. Das passt perfekt zum Songwriting und der makellosen Performance, welche die Musiker auf dem Longplayer zeigen. Ebenfalls äußerst passend ist das tolle Cover-Artwork von Metalporn geworden, selten habe ich Songmaterial, Produktion und grafische Umsetzung so Hand in Hand gehen sehen.

Die Scheibe ist gut, eigentlich sogar sehr gut. Nur ein wenig kurz, wenn man die Spielereien wegrechnet. Bleiben aber immer noch gut 35 Minuten starker Musik und ein Gesamtpaket, das wie aus einem Guss wirkt. Schönes Ding.

Anspieltipps: "Messerschmitt", "Shine For The Chosen One"

Hannes

5 von 6 Punkten

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