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The Quireboys - Live In London (CD/DVD)

The Quireboys - Live In London (CD/DVD)
Stil: Classic Rock
VÖ: 05. November 2010
Zeit: CD: 57:20 - DVD: ca. 60 Min
Label: D.V.E. Intergroove
Homepage: www.quireboys.com
MySpace: www.myspace.com/thequireboys

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Also, das ist ja nun wahrlich nicht mehr ganz brandaktuell: das Label DEV biegt im Rahmen seiner "Live & Loud" Doppelpack-Serie einem Konzert der englischen Chorknaben um die Ecke, das die Jungs um Fronter Spike schon im Jahr 2002 als Support-Band von Thunder im Rahmen der damaligen Monsters Of Rock-Tournee im Londoner Marquee-Club absolvierten.

Aber wir wollen mal nicht herumkritteln, denn was uns hier geboten wird, ist bluesiger Hard Rock mit Southern-Einsprengseln vom Allerfeinsten. Der ganz große Wurf ist ihnen zwar nie gelungen, aber schon auf dem diesjährigen Bang Your Head konnten die Quireboys eindrucksvoll unterstreichen, dass sie zumindest mich in den 90ern unverdient nervten. Denn die Kollegen, bei denen von der Urbesetzung mittlerweile außer dem charismatischen Sänger sowieso keiner mehr übrig ist, servieren erstklassiges, vor allem live zündendes Material, das nicht zuletzt durch die unverwechselbare Reibeisenstimme des Meisters unverwechselbar wird.

Dass man hier "nur" als Support antrat, zeigt sich auch an der Spieldauer: in knapp 60 Minuten kredenzen Spike und seine Mitstreiter alle Hits aus der damals noch nicht allzu langen Karriere: da sind die coolen Rocker wie "C'Mon" oder "This Is Rock And Roll", da ist die schöne Ballade "I Don't Love You Anymore" (genialer Gesang!), aber da sind vor allem auch die typischen Feelgood-Songs mit viel Keyboard-Geklimper und Hitpotenzial: "Hey You" (das ihnen seinerzeit sogar einen Auftritt in den Top Of The Pops einbrachte) und natürlich die ultimative Feierhymne "7 O'Clock".

Die DVD ist sauber produziert, wobei allerdings die große Action ausbleibt: die Bühne ist spartanisch, die große Geste gehört eigentlich nur Spike himself, der Rest der Band zockt das Material professionell herunter (aufgemerkt: am Schlagzeug sitzt Jason Bonham!), ohne viel Wind zu machen. Spike ist gut aufgelegt, definitiv nicht so angesäuselt wie in Balingen und erlaubt sich mit dickem Akzent viele Späße. Die Publikumsreaktionen im Marquee bleiben durchaus überschaubar - offenkundig wartete man in erster Linie auf Thunder.

Davon sollte man sich allerdings nicht abhalten lassen: wer einen ersten Blick auf die Band werfen möchte oder die 2002er-Live Scheibe "100 Percent Live", die nahezu das gleiche Material bringt, noch nicht besitzt, der kann und sollte zugreifen.

Holgi

5 von 6 Punkten

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