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Svölk - Svölk

Svölk - Svölk
Stil: Bear Metal
VÖ: 21. August 2009
Zeit: 42:14
Label: Tuba Records
Homepage: www.svolk.net

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Bear Metal - Bärenmetall?! Das zähnefletschende Exemplar der Rasse Bär auf dem Cover will mich davon überzeugen, dass die Jungs das wirklich ernst meinen. Aber, was mag das wohl sein, was uns die Norweger von Svölk hier auf ihrem Debüt kredenzen wollen? Insbesondere, da sie noch dazu den Versuch unternehmen, den Vokuhila-Schnitt wieder salonfähig zu machen!

Nach dem Genuss der ersten Songs wird mir klar, dass der so genannte Bärenmetall ziemlich tief im Stoner-Rock und -Metal verwurzelt sein muss. Die Songs klingen hier und da wie die Ergüsse vom Kollegen Zakk Wylde und dort nach einer rotzigeren Version von Düsterheimer Glenn Danzig. Interessant wird die Sache dadurch, dass die Jungs es geschafft haben, recht viel von der rohen Energie, die ein Stoner-Album eben braucht, auf das Plastik zu bannen. Ungezähmte, raue Gitarren, groovige Drums und natürlich eine reichlich versoffene und psychedelische Stimme - das sind die Zutaten, mit denen Svölk funktionieren. Dazu kommen noch ein paar richtig gelungene Melodien, wie man sie etwa in "Anchor" und "Sweet Agony" genießen kann. Für erhöhte Geschwindigkeit sorgen die Songs "This Is It", der Ohrwurm "Inferno" und das treibende "Dead:30", wohingegen der Opener "52" und das melancholische "Miss Alcohol" eher durch Knut Erik Solhaugs prägnante Stimme und einen lockeren Groove überzeugen wollen.

Das Debüt von Svölk ist vielleicht kein herausragendes, aber sicherlich ein stimmiges Scheibchen, das genau das bietet, was es auch verspricht: wilden, unverbrauchten und frischen Hardrock aus der Stonerecke. Man könnte dem Fünfer vorwerfen, dass die Songs sich insgesamt ziemlich ähnlich sind. Da dies beim Genuss der Scheibe aber kaum stört und die Lieder allesamt eine sehr angenehme Trinkkulisse hervorzaubern, lässt sich dies jedoch problemlos verschmerzen.

Sebbes

4 von 6 Punkten

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