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Superbia - Overcoming The Pain

Superbia - Overcoming The Pain
Stil: Progressive Deathcore
VÖ: 05. November 2010
Zeit: 39:44
Label: My Kingdom Music
Homepage: www.superbia.it
MySpace: www.myspace.com/superbiaband

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Ich muss zugeben, was "normalerweise" musikalisch aus Italien über die Alpen kommt, ist nicht so mein Fall. Aber gottlob gibt es ja auch löbliche Ausnahmen. Superbia zählen hierzu. 2002 ins Leben gerufen brachte man 2004 und 2007 je ein Demo auf den Markt, ehe man sich nun, acht Jahre nach Bandgründung, an das Debutalbum heran gewagt hat.
Doch wie beschreibt man nun den Stil, der hier durch die Boxen kommt? So einfach ist das ehrlich gesagt nicht, denn Superbia verwursten so einiges in ihrem Stil. Da wären das teils hochmelodische Riffing, das so mancher Powerdrachentötermetalband gut zu Gesicht stehen würde. Andererseits packt man auch schon mal Thrashiges mit oben drauf. Aber auch kurze Ausflüge in den guten alten Grind sind zu verzeichnen, ebenso wie leichte Deathcore-Einschübe. Und über allem liegen die tiefkehligen Vocals von Gemini V., die dem Ganzen eine gute aggressive Schlagseite geben.
Gleich der Opener "Black Sun" beginnt mit einem 1a Power Metal-Riff, bevor Gemini V. das Ganze wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holt. Auch das folgende "One Last Sun" beginnt ähnlich, jedoch sind hier die Vocals abwechslungsreicher geartet. Was besonders auffällt ist das variable Tempo: groovendes Midtempo, kurze Speedattacken und langsamere Passagen. Alles dabei. Doch bei "Embracing The Evil" schlagen Superbia gänzlich andere Saiten an. Das Tempo wird angezogen und die Vocals wechseln ins Grindige, doch alles irgendwie kombiniert mit dem sehr melodischen Riffing. Doch nicht nur "Embracing The Evil" schlägt deutlich aus dem Rahmen, auch "Silenzio & Vuoto" weicht durch seine teils klar gesungenen Passagen (mit weiblicher Unterstützung) vom Rest des Albums ab.
Alles in allem stellt Overcoming The Pain ein sehr gelungenes Debutalbum dar. Wer sich etwas Power Metal mit eher Death Metal-lastigen Vocals vorstellen kann, sollte mal das ein oder andere Ohr riskieren. Die Mischung von Superbia hat auf jeden Fall was (erinnert mich stellenweise an die deutschen Touch Of Cruel Hands).

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4 von 6 Punkten

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