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Gräfenstein - Skull Baptism

Gräfenstein - Skull Baptism
Stil: Black / Thrash Metal
VÖ: 12. November 2010
Zeit: 39:39
Label: Black Hate Productions
Homepage: www.realm-of-graefenstein.de
MySpace: www.myspace.com/grafenstein

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Skull Baptism heißt es also, das nunmehr dritte Langeisen jener ominösen deutschen Black Metal-Band, die ihre Alben bevorzugt in Brasilien vorstellt. Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, wann ich das Logo Gräfensteins mal auf einem Flyer entdeckt habe, der hier im Bayerischen verteilt wurde. Aber gut - ich bin auch schon eine Weile nicht mehr aktiv im Untergrund unterwegs. Also gehen wir ohne längere Umschweife gleich in medias res.

Skull Baptism bietet 40 Minuten zügellose Black-Metal-Raserei, die mit gelegentlichem Thrash-Riffing angereichert wurde. Auf dem Promo-Blatt bekommt man außerdem die Formel "blackened necro thrashing chaos" zu lesen. Amen! kann ich da nur sagen. Denn Chaos regiert in der Tat die neun Auswürfe aus dem tiefsten Kreis der Hölle - Chaos, Hektik und Disharmonie. Das zehrt regelrecht an den Nerven und verlangt nach Konsumenten, die sich ausschließlich von der härtesten im Handel erhältlichen Wurst ernähren. Seine stärksten Momente erlebt das Album, wenn die drei Satansbraten dann doch gelegentlich den Fuß vom Gas nehmen und der Thrash die Oberhand gewinnt, ehe der Knüppel wieder aus dem Sack geholt wird. "Everlasting Moribund", meines Erachtens nach bester Song auf dem Album, und der Rausschmeißer "Icon Of Sin" seien als Exempel genannt, wo dieses Wechselspiel sehr gut funktioniert. Doch man darf sich nicht täuschen lassen - die meiste Zeit hat man es mit gröbster Schlächterei zu tun. Dem angemessen keift und spuckt sich Band-Chef Greifenor durch die Botanik, dass Underground-Fans das schwarze Herzerl höher schlagen wird, wenn sie in "Acheronic Temple" stur des Wahnsinns Höhepunkt entgegenfiebern.

Für meinen Geschmack ist Skull Baptism einen Tick zu hektisch und anarchistisch ausgefallen. Der klinische Sound, dem es an Volumen und an Tiefen mangelt, entrückt zudem die Pforte zu dem Album. Vier Punkte, gerade noch.

Dagger

4 von 6 Punkten

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