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Circle II Circle - Consequence Of Power

Circle II Circle - Consequence Of Power
Stil: Power Metal
VÖ: 24. September 2010
Zeit: 50:51
Label: AFM Records
Homepage: www.circle2circle.net
MySpace: www.myspace.com/circleiicircle

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Zu Begin dieser Rezension muss gelb auf braun stehen: die neue Scheibe von Circle II Circle ist richtig stark geworden. Punkt. Vor einigen Tagen nun geisterte allerdings die Meldung durch die Weiten des World Wibe Web, dass ein lang gehegter Traum aller Savatage-Anhänger, deren Frontmann von 1992 bis 2000 kein Geringerer als der Bandkopf von Circle II Circle, Zak Stevens war, in Erfüllung gehen soll, da zugunsten des Rockstar Superstar Project, das sich gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch einsetzt, bzw. auf der daraus hervorgehenden Compilation Serenity sich Zak und seine früheren Mitstreiter Jon Oliva und Chris Caffery zu einer Collaboration zusammen finden sollen, die in Form eines neuen Songs ("Claws") das Licht der Welt erblicken wird. Angesichts dieses Umstands bleibt zu hoffen, dass alle Savatage-Freaks gerade deshalb zur neuen Circle II Cirlce, die den Namen Consequence Of Power trägt, greifen werden, denn hier macht sich die langjährige Erfahrung der Beteiligten - Zachary Stevens (Voc.), Mitch Stewart (Bass), Andy Lee (Git.) und Johnny Osborn (Drums) - und deren musikalische Klasse entsprechend positiv bemerkbar.
Schon der mächtige Opener "Whispers In Vain" glänzt mit stampfenden Midtempo-Rhythmen, über die Lee auf den Punkt genaue Flitzefinger-Riffs legt. Melodic Power Metal, wie er gespielt werden sollte. Die Effekte auf Zaks Stimme hätte man sich allerdings sparen können. Wer einen solchen Ausnahme-Sänger in seinen Reihen weiß, der hat keinerlei modernen Schnick-Schnack nötig... wie der folgende Titeltrack nachdrücklich beweist. Uptempo-Attacke! Und wie! Man fühlt sich an die aufgelösten Australier Dungeon erinnert, und das auf die bestmögliche Art und Weise. Ein Mörder-Refrain, der gleich beim ersten Mal Hören hängen bleibt. Ganz klarer Anspieltipp und einer der besten Power Metal-Tracks des Jahres. Weiter geht's mit dem düsteren etwas vertrackteren, aber trotzdem eingängigen "Out Of Nowhere", in dem einige Querverweise in Richtung Stevens' Vergangenheit, namentlich The Wake Of Magellan (Savatage; 1997), rauszuhören sind, und noch mal ein toller Chorus das Niveau hoch hält. Ganz ähnlich gestrickt kommt auch "Remember" daher, wobei der Hymnen-Faktor noch etwas erhöht wird.
In "Mirage" spielt die Band mit Prog-Einflüssen, besonders der Beginn hätte so auch von Dream Theater stammen können. Man bewegt sich weiterhin in mittleren Tempi, ganz so mitreißen wie die ersten Stücke kann der Track aber nicht. Dafür aber das folgende "Episodes Of Mania" umso mehr. Schnellere Abschnitte wechseln sich mit hymnisch getragenen Passagen ab und münden in einen rotzigen Killer-Uptempo-Refrain. Wie in allen Stücken macht es einfach nur Spaß, Zak beim Singen zuhören zu dürfen. "Redemption" trägt dann sogar Spuren von Savatage-Großtaten, bevor Zak überhaupt eingestiegen war, wie "Hall Of The Mountain King" und "Take Back Yesterday" entwickelt sich getragen von schönen E-Piano-Lines zu einem Melodic Rocker par excellence und dürfte auch AOR-Fetischisten mit der Zunge schnalzen lassen. Anders "Anathema", das mit harten Riffs seinen Anfang nimmt, eine feine, Spannung aufbauende Bridge präsentiert, insgesamt aber im Vergleich zum Rest des Materials ein wenig abfällt. Im Anschluss wird es dann mit "Blood Of An Angel" wunderbar balladesk, genauso wie es nur Zak Stevens vermag, ruhigeren Songs seinen ureigenen Stempel aufzudrücken (man vergleiche etwa "Not What You See" oder "This Isn't What We Meant" von Dead Winter Dead; 1995). Monumental.
Fünf Punkte sind hier mehr als gerechtfertigt. Kleine Schwächen werden angesichts der Gesamt-Leistung von Circle II Circle auf Consequence Of Power locker verschmerzt und man darf auf die Live-Präsentationen gespannt sein, die im Zuge der gemeinsamen Tour mit Primal Fear im September/Oktober dieses Jahres sicher zu Ehren kommen werden.

Fuxx

5 von 6 Punkten

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