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Liberty N'Justice - Light It Up

Liberty N'Justice - Light It Up
Stil: Meldoic Rock
VÖ: 19. Januar 2010
Zeit: 57:08
Label: Retroactive Records
Homepage: www.libertynjustice.net

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Ohje, das ist leider ein massiver Rückschlag im Vergleich zur letzten Besprechung, die ich abfassen durfte. Freiheit und Gerechtigkeit, die selbsternannten melodischen Rocker mit einer Botschaft, konnten zumindest mich mit der letzten Scheibe Soundtrack Of A Soul durchaus positiv beeindrucken. Das Rezept, eine Heerschar renommierter Gastmusiker an Bord zu holen, setzte Bandchef Justin Murr durchaus gekonnt in eine handvoll schmissiger, melodischer Rocker mit allesamt christlicher Botschaft um.

Auch dieses Mal geht die mittlerweile als Studioprojekt funktionierende Kombo mit einem ganzen Kirchenschiff voller (teilweise gar nicht so frommer) Kämpen an den Start: dabei sind unter anderen Eddie Ojeda (Twisted F... ach ihr wisst schon), Ted Poley (Danger Danger), Oz Fox (Stryper, die bibelschmeißenden Bienen), Jeff Pilson (Dokken, Foreigner), Chris Holmes (W.A.S.P.) und Phil Collen (Def Leppard). Das ist schon beeindruckend, aber leider weniger umwerfend ist das Ergebnis: derartig beiläufig und kaugummiartig sind die Songs, dass es schon erschreckend ist. Geht der Opener "Light It Up" (mit Phil Lewis von den L.A. Guns) noch halbwegs in Ordnung, macht sich spätestens bei "Blink" gähnende Langeweile breit: da schaffen es nicht mal die Mittäter Eddie Ojeda und Lynn Louise Lowrey (von den unsterblichen Vixen - den gerne genommenen Gag verkneife ich mir hier mal), Spannung aufkommen zu lassen, zu Radio-orientiert und dudelig ist das Ganze.

Stars hin, Stars her, wenn das Material nichts reißt, kann auch die beste Besatzung den Kahn nicht vor dem Schlingern retten. Und weil wir dazu sowieso kein besserer Vergleich mehr einfällt, machen wirs kurz: das war nix.

Holgi

3 von 6 Punkten

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