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King Of Asgard - Fi'mbulvintr

King Of Asgard - Fi'mbulvintr
Stil: Viking Metal
VÖ: 13. August 2010
Zeit: 52:37
Label: Metal Blade
Homepage: www.kingofasgard.com
MySpace: www.myspace.com/kingofasgardsweden

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Irgendwann geht jeder Trend zu Ende, irgendwann ist also auch mal Schluss mit der ständigen Flut an neuen Folk und Viking Metal-Bands. Aber irgendwann ist anscheinend noch nicht jetzt, denn mit King Of Asgard steht ein neuer Mitstreiter Gewehr... äh... Wurfaxt bei Fuß, um die etablierten Kollegen bei ihrem immerwährenden Kampf gegen das Böse, die unwahren Metaller und alles andere zu unterstützen. Allerdings sollte man trotz des erst zwei Jahre zurückliegenden Gründungsdatums der Kapelle nicht glauben, dass es sich bei den Bandmitgliedern um Greenhorns handelt, immerhin haben sie ihre musikalischen Sporen schon in Kapellen wie Mithotyn, Falconer und Thy Primordial verdient.

Und das merkt man auch von Anfang an, denn alles an Fi'mbulvintr klingt zielgerichtet kontrolliert, hier sind Musiker am Werk, die absolut wissen, was sie zu tun haben und dies auch so umsetzen. Epischer Folk Metal voll archaischer Wucht und heroischen Melodiebögen wird über mehr als 50 Minuten geboten, stilvoll ein- und ausgeleitet von In- und Outro und bietet im Hauptteil elf Songs, von denen keiner als schwach bezeichnet werden könnte. Dabei legt das Trio gesteigerten Wert auf Abwechslung und bietet sowohl wuchtig-knorrige Kracher härterer Couleur ("Einhärjar") als auch hymnenhafte, von zartem weiblichem Gesang eingeleitete Schlachtgesänge ("The Last Journey"), flottere Stücke ("Lingering A Sacred Ground") sowie getragenere Lieder ("Heroes' Brigade") an, um den Hörer über die gesamte Albenlänge bei der Stange zu halten. Zwar zündet nicht jeder Song sofort und braucht ein wenig Zeit, um sich komplett zu entfalten, dafür aber erschließt sich dem Konsumenten umso mehr, je öfter er den Rundling laufen lässt.

Dass derart erfahrenen Musiker groß patzen bei der Umsetzung ihrer Ideen, darf getrost bezweifelt werden und so bietet die Leistung der drei Schweden denn auch keinerlei Grund zur Klage. Variationsreiches Drumming, das mit ziemlich viel Schmackes dargeboten wird, bietet die Grundlage für griffige Gitarrenarbeit, die sowohl mit knackigen Riffs als auch sehr gelungenen Leads und Soli glänzen kann. Karl Beckmanns raues Krächzen passt ausgezeichnet zur Grundstimmung der Stücke, kann aber auch genug Modulationen aufweisen, um nicht langweilig zu werden. Bei der Produktion hat sie die Band auf die bewährte Arbeit von Andy La Rocque verlassen und damit das Richtige getan, denn er hat der Scheibe einen Sound verpasst, der einfach nur machtvoll zu nennen ist.

Im übersättigten Feld der ganzen Ziegenmelker-Kapellen hebt sich King Of Asgard wohltuend aus der Masse hervor und schafft es, sowohl kitschigen Pomp als auch metselige Schunkelorgien zu vermeiden. Guter Stoff für jeden Hobby-Wikinger.

Hannes

5 von 6 Punkten

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