13 Headbänga online
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
Reviews (10057)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Damnations Hammer

Interview:
Infernal Poetry

Live-Bericht:
Graveworm

Video:
Fear Factory
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Morowe kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Morowe - Pieklo. Labirynty. Diably.

Morowe - Pieklo. Labirynty. Diably.
Stil: Post Black Metal
VÖ: 01. Juni 2010
Zeit: 48:41
Label: Witching Hour Productions
Homepage: -

buy, mail, print

Morowe nennt sich eine neue Band aus Polen und bietet uns auf ihrem Debüt-Album nach eigener Auskunft Post Black Metal. Der erweist sich nach sphärischem Intro als zähes Ringen zwischen Eingängigkeit und ausgesprochen komplexen Strukturen. Breaks und plötzliche Stimmungsumbrüche nehmen immer wieder den Wind aus den Segeln, genau dann, wenn der Double Bass in Kombination mit fetten Gitarrenwänden anfängt, so richtig Spaß zu machen. Klinisch kalt und elektronisch klingt die Produktion der acht teuflischen Labyrinthe und Sänger Nihil, der nebenbei noch für Gitarre, Synthesizer und Bass zuständig ist, scheint sich am bislang recht einzigartigen Vortragsstil seines Landsmannes Nergal (Behemoth) zu orientieren.

Soviel in aller Kürze. Um die vielen Feinheiten und Qualitäten des Albums zu erfahren, sollte man sich jedoch ein wenig mehr Zeit nehmen und ihm einige Umdrehungen im Spieler gönnen. Dann entdeckt man auch etliche gute Einfälle, packende Momente und interessante Melodien. Am Ende muss man diesem Debüt zwar attestieren, dass es noch an so mancher überlangen Instrumentaleinlage kränkelt, in der sich einzelne Riffsequenzen einfach zu oft wiederholen (acht- bis neunminütige Spielzeiten sind das Resultat), für einen Einstand haben die drei Polen aber saubere Arbeit gemacht. Wenn es ihnen nun noch gelingt, die guten Einfälle zu bündeln, kann an dieser Stelle Großes entstehen. Dass es Label und Band ernst meinen, lässt sich an der aufwändigen Inszenierung der CD ablesen. Denn die kommt als 32-seitiges Digi-Book und als 12"-Gatefold-LP in limitierter und nummerierter Edition auf den Markt. Sammlern dürfte da doch das Wasser im Maul zusammenlaufen.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Parkway Drive - Deep Blue
Vorheriges Review: Ransom - Better Days

© www.heavyhardes.de