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Valborg - Crown Of Sorrow

Valborg - Crown Of Sorrow
Stil: Dark Death Black Metal
VÖ: 19. April 2010
Zeit: 35:25
Label: Zeitgeister Music Distribution
Homepage: www.valborg.de
MySpace: www.myspace.com/siebengebirge

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Ich habe mir mit Crown Of Sorrow, dem neuen Valborg-Album, sehr viel Zeit gelassen. Warum? Einfach deshalb, weil ich in den letzten Monaten sehr viele Veröffentlichungen aus dem Hause Zeitgeister besprechen durfte und eigentlich immer mit starkem Material versorgt wurde. Entsprechend gespannt war ich auch auf den neuesten Valborg-Output, nach den ersten Durchläufen aber etwas verwirrt.

Valborg sind wie eigentlich alle Zeitgeister-Bands eine absolut eigenständige und unverkennbare Band. Daran ändert auch Crown Of Sorrow nichts. Der hier präsentierte Black Metal strotzt nur so vor Ideen und ungewöhnlichen Umsetzungen und kann mit intensivem Songwriting punkten. Valborg bauen in ihren Songs eine permanente Drohkulisse auf und klingen dabei mächtig und erhaben. Um dies zu erreichen werden sämtliche Register gezogen, langsame und schnelle Passagen oder wilde und ruhige Songteile.
Am Ende der Scheibe aber steht ein Track, der mich anfangs absolut aus der Bahn geworfen hat: "I Am Space". Dieser Track fällt völlig aus dem Rahmen, hier satteln Valborg vom Black Metal aufs Rock-Pferd und kredenzen einen ungewöhnlichen Mix aus Rock und Metal mit viel Gefühl und dem nötigen Dreck um zwischen AC/DC und Hawkwind zu bestehen. Wie gesagt, der Song fällt einerseits völlig aus dem Rahmen und hat mir zunächst ein massives Fragezeichen mit extremer Verwirrung auf die Strin gemalt, mit einigem Abstand und nach erneuter Zufuhr muss ich aber sagen, dass "I Am Space" absolut ins Gefüge passt. Valborg sind sich auch hier in gewisser Weise völlig treu geblieben, da der Song trotz stilistischer Andersartigkeit immer noch 100% nach Valborg klingt. Irgendwie kommt mir an der Stelle das Scheitan-Album Berzerk 2000 in den Sinn, die dort nach der Hälfte der Spielzeit einen ähnlichen Schwenk vollführen.

Unter'm Strich ist auch Crown Of Sorrow wieder ein herausragendes Album geworden, das allerdings seine Tücken hat. Wenn man die erwähnte Klippe aber gemeistert hat, bekommt man hier wieder einmal eine hochwertige Veröffentlichung präsentiert, deren Anschaffung absolut lohnenswert ist.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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