10 Headbänga online
19.01.2018 Iced Earth
20.01.2018 Iced Earth
21.01.2018 EMP Persistence Tour 2018
24.01.2018 Thunder
24.01.2018 Batushka
25.01.2018 Hämatom
25.01.2018 Grizzly
MinReviews (9942)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Stratovarius

Interview:
Vanitas

Live-Bericht:
Wacken Open Air 2017

Video:
Dysrhythmia
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Ugulishi kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Ugulishi - Dark Illuminations (EP)

Ugulishi - Dark Illuminations (EP)
Stil: Black Metal
VÖ: 02. Februar 2009
Zeit: 26:14
Label: Ewiges Eis Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/ugulishi

buy, mail, print

Aus Finnland erreicht mich diese Veröffentlichung mit reichlich Verspätung, erschien diese EP doch bereits im Februar 2009. Entweder hat die Brieftaube einen Umweg gemacht oder man versucht hier, nachträglich den Verkauf noch anzukurbeln. Dark Illuminations stellt das zweite musikalische Lebenszeichen des 2005 gegründeten Trios dar, 2007 hat man das erste Demo eingespielt. Das war es dann aber auch schon an Informationen, auch die MySpace-Seite der Finnen gibt nicht wirklich viel mehr her.
Lassen wir also die Musik sprechen. Die Aufmachung lässt bereits erahnen, dass wir es mit Black Metal zu tun haben. Und der visuelle wird durch den akustischen Eindruck bestätigt. Old School Black Metal der ganz frühen und auch rohen Sorte wird hier geboten, der sich auch in der Produktion nieder schlägt. Sehr dumpf, drucklos und scheppernd bollert der Opener "In A Glare Of My Master" im ICE-Tempo durch die Anlage, schnellen Riffing, ein ordentlicher Soundbrei, zu dem sich Bassist/Vocalist Adoyah die Stimmbänder wund keift-kreischt. Beim zweiten und längsten Song "Baptised In Destructive Light" scheint der Mann an den Aufnahmereglern urplötzlich wach geworden zu sein, das Dumpfe der Produktion ist gewichen und auch an der Lautstärke hat man gedreht, jedoch rumpelt es nach wie vor an allen Ecken und Enden. Zudem haben Ugulishi mal eben drastisch das Tempo gedrosselt, wo gerade eben noch Raserei herrschte wird nun fast schon dem Doom gefrönt, langsam bahnt sich der neun-Minuten-Song seinen Weg. Auch das folgende "Mustien Siipien Varjossa" ist kein Geschwindigkeitstier, nur beim finalen "Night Of Demonic Illumination" wird der Doom wieder über Bord geworfen und der Raserei freien Lauf gelassen.
Ugulishi wird wohl eher die Black Metal-Puristen ansprechen, die auf rohen, ungehobelten Black Metal ohne Keyboardgedöns stehen. Schlecht ist diese EP bestimmt nicht, nur klingen die Finnen hier wie drölfzigtausend andere Blackies.

0 KommentareRay

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de