11 Headbänga online
Suche:
20.07.2024 Makewar
21.07.2024 Ronnie Romero
22.07.2024 Strung Out
22.07.2024 Godsleep
23.07.2024 The Dwarves
23.07.2024 Hellripper
Reviews (10431)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Scelerata

Interview:
Twyster

Live-Bericht:
Walpurgis Metal Days III

Video:
J.B.O.
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Ambassador Gun kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Ambassador Gun - When In Hell

Ambassador Gun - When In Hell
Stil: Grindcore
VÖ: 11. August 2009
Zeit: 28:57
Label: Pangea Recordings
Homepage: -

buy, mail, print

Wie das Coverartwork doch täuschen kann...
Mit seiner etwas distanzierten Aufmachung hätte ich den darin enthaltenen Tonträger erst mal in die Alternative- oder Prog-Ecke gesteckt. Doch weit gefehlt, denn Ambassador Gun holzen sich im Dunstkreis zwischen Grind- und Metalcore durch die Musiklandschaft.

Bei der 2002 unter dem etwas sperrigen Namen A Second From The Surface gegründeten Band handelt es sich um ein Trio aus Minneapolis, das mit When In Hell seinen insgesamt vierten Longplayer vorlegt. Obwohl der Begriff Longplayer bei einer Gesamtspielzeit von nicht mal 29 Minuten schon ein kleiner Euphemismus ist, aber bei diesem Genre ist das noch nicht einmal unbedingt ein Abwertungskriterium. Hier aber schon, denn sehr viel Grund, die Scheibe mehrmals abzuspielen, habe ich nicht gefunden. Nicht, dass die Stücke an sich direkt schlecht wären, nein, solides Liedgut bekommt man schon geboten. Aber auch nicht wirklich Herausragendes, das sich dauerhaft im Gedächtnis festzusetzen vermag. Dabei versuchen die drei Herren sogar, Abwechslung auf der Scheibe unterzubringen und variieren die Anteile der verschiedenen hier verwursteten Stile hörbar. Sogar ein paar Versuche, progressive Strukturen mit einzuflechten, vermag ich da herauszuhören. Trotzdem bleiben sich die Songs in ihrer Grundtendenz einfach zu ähnlich, um den Hörer dauerhaft zu fesseln.

Teilweise schuld daran ist auch der recht eintönige, manchmal auch nervige Schreigesang eines der Protagonisten, der nicht einmal durch die Unterstützung eines Zweitsängers mit etwas aussagekräftigerer Stimme ausgeglichen werden kann. Der Rest der Band agiert auf unauffälligem, aber solidem Niveau und kann sich durchaus mit Genrekollegen vergleichen lassen. Auch klanglich macht der Output eine recht brauchbare Figur und klingt giftig genug, die Musik angemessen zu präsentieren.

Richtig schlecht ist When In Hell nicht geworden, nur eben auch nicht wirklich gut. Für Komplettisten vielleicht interessant, kann der Rest der Menschheit durchaus auf diese CD verzichten.

Hannes

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de