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Julien-K - Death To Analog

Julien-K - Death To Analog
Stil: Elektro Synth-Rock
VÖ: 05. März 2010
Zeit: 75:50
Label: Metropolis Records
Homepage: www.julien-k.com

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Da haben sich Julien-K aber so einiges vorgenommen: Nichts weniger als eine Revolution, eine Welle wollen sie starten mit ihrer Band, einen neuen Look, ein neues Gesamtes wollen sie erschaffen, Performance auf einem ganz anderem Level stattfinden lassen und, last but not least, großartige Songs schreiben.
Nun, zumindest bei Letzterem muss man ihnen zustimmen, denn was Julien-K auf ihrem Album Death To Analog abliefern, ist schon recht gelungen.
Julien-K wurden 2003 als neues Projekt der beiden Mitglieder der Synth-Rock-Band Orgy, Ryan Shuck (Gesang und Gitarre) und Amir Derakh (Gitarre und Synthesizer) ins Leben gerufen. Dies taten sie, um sich im Gegensatz zu Orgy mehr der elektronischen Musik statt der Rockmusik zu widmen. Komplettiert wurde das Quartett anschließend von Brandon Belsky (Keyboard) und Elias Andra (Schlagzeug).
Julien-K ist dabei jedoch nicht das einzige Projekt der vier umtriebigen Musiker. Zusammen mit keinem geringeren als Chester Bennington von Linkin Park (der bei vorliegender Scheibe als Executive Producer mitgearbeitet hat) und Anthony Valcic (Mixer, Produzent und Programmierer u.a. für Nine Inch Nails, Marilyn Manson, Staind) veröffentlichten sie 2009 bei Warner Music unter dem Namen Dead By Sunrise das überaus erfolgreiche Album Out Of Ashes.
Aber auch Julien-K können bereits mit einigen Erfolgen aufwarten. So spielten sie bereits mit namhaften Acts wie Linkin Park, My Chemical Romance, HIM, Placebo und Evanescence. Zudem waren sie mit ihrem Song "Technical Difficulties" auf dem Transformers-Soundtrack vertreten.
Geboten wird auf Death To Analog ein Konglomerat aus Einflüssen von Depeche Mode, Duran Duran, Marilyn Manson, Nine Inch Nails und Prodigy, wobei, wie bereits gesagt, der Schwerpunkt auf den elektronischen Sounds und weniger auf den rockigen Elementen liegt.
Die relativ breite Spanne der Songs reicht dabei von Synthesizer-Dancefloor-Sounds ("Death To Analog") über Titel mit reichlich Hitpotenzial, wobei hier vor allem die erste Singleauskoppelung "Kick The Bass" genannt werden muss, bis hin zu von starken 80er-Jahre-Einflüssen geprägten Stücken, die z.B. bei "Spiral" zu Tage treten.
Man kann davon ausgehen, dass die Platte sehr gute Chancen hat, die deutschen Hitparaden von hinten aufzurollen. Vor allem "Kick The Bass" dürfte eine kommende Top-Platzierung in den Single-Charts sicher haben.
Jeder, der eine mehr oder weniger offene Schwäche für elektronische Sounds besitzt (und auch unter Metalheads soll es ja den ein oder anderen geben, der sich in einer ruhigen Stunde sehr gerne auch mal Depeche Mode reinzieht, habe ich mir sagen lassen) können dieses Album ruhig mal anchecken, da es vom Songwriting, von der Umsetzung, von der Produktion bis hin zum transportiertem Gefühl sehr gut gemacht ist. Jedem, der auf elektronische Musik jedoch von vornherein allergisch reagiert, würde ich im Gegensatz eher dazu raten, die Finger von der Scheibe zu lassen.

Gast

5 von 6 Punkten

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