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The Jade - Seconds Away From Salvation

The Jade - Seconds Away From Salvation
Stil: Alternative Rock
VÖ: 30. Oktober 2009
Zeit: 47:06
Label: North&South
Homepage: www.thejade.fi
MySpace: www.myspace.com/thejadenet

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Das kommt also bei raus, wenn man Muse in die alte Hanoi Rocks-Schule schickt (gar kein schlechter Einfall...): "Helsinki-based Alternative Rock", wie es im Promo-Zettel zur neuen Scheibe Seconds Away From Salvation der Landsmänner von Michael Monroe, Andy McCoy und Co. - The Jade - heißt.
Der Glamfaktor ist auf jeden Fall spürbar - man höre sich nur die catchy Single "Drowning" an, in die zusätzlich eine Portion Social Distortion geschüttet wurde oder die folgende Halbballade "Yesterday's Rain" (tolle Background-Chöre), die bisweilen gar an die Dogs D'Amour erinnert. "Everlasting Memorial" dagegen geht noch ein Stückchen weiter zurück in der Musikgeschichte und kommt im David Bowie-Glitter-Look (wenn auch ein wenig abgetragen) daher, wohingegen "The Flame" wieder straight nach Hanoi rockt (vgl. etwa "Tragedy").
Aber die Scheibe hat nicht nur diese glamouröse Facette. In "Before The Dawn" klingen Bands wie Lit oder eben Muse durch, deren Einfluss auch im Opener "Solitary Soul", dessen Chorus aber sehr, sehr voraussehbar wirkt (dafür kracht das Solo), und im bitter-süßen mit durchdachten Basslines ausgestatteten "Wake Up" zu hören ist - absolut geile Nummer. Frontman Wille Rosen, dessen Vocals als Kreuzung von eben Mr. Monroe und Mr. Bellamy (Sänger/Gitarrist von Muse, minus dessen Kopfstimme) durchgehen, fühlt sich augenscheinlich sowohl in härteren Stücken, wie dem mit reichlich Soli und Spoken Words aufgepeppten Western-Punk-Rocker "King's Cross" als auch in gemäßigteren Bereichen wohl, wie im Midtempo-Sweetie "Roses Are Burning", bei dem sogar HIM anklingen, das aber summa summarum kaum für Freudensprünge sorgen kann (dem Chorus darf man eine etwas laxe Einstellung nachsagen). Sehr gelungen ist dagegen der hymnische Slow Punker "Beautiful Things", der Soul Asylum ins Gedächtnis ruft und diese einer Dissonanten-Kur unterzieht. Am Ende des Albums jedoch "It's A Sin" von den Pet Shop Boys zu covern (die Idee hatten schon Gamma Ray) erweist sich als Fehlgriff.
Die Produktion schiebt ordentlich, fürs Cover hätte man sich allerdings etwas anderes als nur ein Bandphoto gewünscht. Viele gute Ansätze und Einfälle und mit "Drowning", "Yesterday's Rain" und "Wake Up" drei echte Knaller. Aber auch, wie erwähnt streckenweise Durchschnitt. Ergibt vier Punkte mit Tendenz nach oben.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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