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Kruger - For Death, Glory, And The End Of The World

Kruger - For Death, Glory, And The End Of The World
Stil: Progressiv Death Rock / Postcore
VÖ: 22. Februar 2010
Zeit: 46:36
Label: Listenable Records
Homepage: www.kruger.ch
MySpace: www.myspace.com/krugerband

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Mit dem pathetischen Titel For Death, Glory And The End Of The World legt das Schweizer Quintett Kruger bereits seinen vierten Longplayer vor. Zwar kenne ich seine drei Vorgänger nicht, doch wenn ich mir die Zeilen von Kollege JR zum 2007er Streich Redemption Through Looseness durchlese, hat sich im Hause Kruger nicht allzu viel verändert. Im Grunde genommen steht in besagter Rezension so ziemlich all das geschrieben, was mir nach dem ersten Durchlauf des aktuellen Albums so durch die Oberstube gegeistert ist.

For Death, Glory, And The End Of The World beginnt mit "The Ox" wie eine Dampfwalze, die mich richtig überrascht und regelrecht überrollt. Mit mächtigem Groove und flächigen Gitarren, räudigen Vocals und einem rohen, aber doch fetten Klang hat mich der Song schnell im Griff, verliert sich gegen Ende aber in langatmiger Instrumentalarbeit. Dieses Problem begegnet mir auf dem Silberling leider immer wieder. So wird die Geduld des Hörers dank überzogener Instrumentaleinlagen in stark gedrosseltem Tempo wiederholt auf die Probe gestellt. Dabei sollte man eigentlich am Ball bleiben, da die oft komplexen Strukturen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit erfordern. Auch Sänger Renos Vocals, die zwischen tiefen Grunts, nach Gorefests Jan-Chris klingenden Shouts und kehligem Gesang pendeln, sägen bisweilen ganz schön an den Nerven und machen die Sache nicht gerade einfacher. Und doch trumpfen die Songs durch ihr hohes Maß an atmosphärischer Dichte, durch viele gute Ideen, spielerisches Können und einem scheinbar unbändigen Drang nach Eigenständigkeit auf.

Es sollte niemand bestreiten, dass in Kruger eine gehörige Menge Potential schlummert. Es wurde wohl noch nicht das richtige Ventil gefunden oder aber der Nerv des Rezensenten getroffen. Wer die Band noch nicht kennt, sich aber eine beklemmende Irrfahrt durch progressiven Death Rock mit so unterschiedlichen Gästen wie Tool, Gorefest oder Disbelief vorstellen kann, sollte den Schweizern seine Lauscher leihen. Ich empfehle "The Ox", "Villains" und "Dukes Of Nothing" zum Anspielen.

Dagger

3 von 6 Punkten

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