9 Headbänga online
13.08.2020 Ausverkauft - Nekrovault
15.08.2020 Heathcliff
15.08.2020 Lacrimas Profundere
19.08.2020 Siena Root
20.08.2020 Mulberry Sky
22.08.2020 Ausverkauft! Karg
Reviews (10158)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Such A Surge

Interview:
Snew

Live-Bericht:
Saltatio Mortis

Video:
Soulfly
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Lyriel kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Lyriel - Paranoid Circus

Lyriel - Paranoid Circus
Stil: Celtic Rock
VÖ: 29. Januar 2010
Zeit: 47:57
Label: Femme Metal
Homepage: www.lyriel.net

buy, mail, print

Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 haben die Gummersbacher zwei Alben (Prisonworld 2005 und Autumntales 2006) auf den Markt gebracht. Nach etwas längerer Veröffentlichungspause erscheint nun 2010 das dritte Album Paranoid Circus.
Meinen Mitredakteuren, die dieses Album nicht gehört haben, sei gesagt: Leute, ihr verpasst was. Den Sound von Lyriel zu umschreiben, fällt schwer, denn mannigfaltig sind die Einflüsse, die hier zu einem neuen Ganzen verarbeitet werden: Gothic Rock, Melodic Rock, etwas Alternativ, eine Spur Klassik und dazu noch keltische Klänge. Dabei greifen Lyriel jedoch nicht auf Klänge aus der Konserve zurück, Violine und Cello sind im Ensemble vertreten.
Nach dem Intro geht es mit "Welcome" gleich sehr eingängig los. Dieser keltische Rock-Song kommt im getragenen Tempo durch die Lautsprecher, gespickt mit einer eingängigen Melodieführung. Sofort beim ersten Song lässt die Stimme von Jessica Thierjung aufhorchen. Sehr facettenreich, mal kräftig, mal gefühlvoll und immens ausdrucksstark, dass es eine wahre Wohltat ist, ihr zu lauschen. Eine Geigenmelodie läutet "Like A Feather In The Wind" ein, der etwas knackiger zu Werke geht, was an den treibenden Drums liegt. Doch auch ruhige, fast schon nachdenkliche Passagen sind hier verarbeitet worden. Sehr ruhig ist dagegen der Einstieg zu "The Regret" ausgefallen, ehe der Song dann langsam aber stetig treibende Züge annimmt. Wenn dann im Refrain die Double-Bass einsetzen und Jessica ihre Register zieht, lassen sich Nightwish-Vergleiche (die alten Nightwish wohlgemerkt) nicht vermeiden. Ähnlich ergeht es mir stellenweise beim Titelsong, der mit einem gewissen Bombast-Faktor aufwartet. Doch auch ohne elektrisch verstärkte Instrumente machen Lyriel eine gute Figur, wie bei "Lullaby", dem ruhigsten Song des Albums, eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. Violinenklänge und Akustikgitarre reichen völligst aus. Als krassen Gegensatz hierzu holt "Foeman's Bride" den Hörer wieder an die Rockfront zurück. Die mitreißende Violinenmelodie am Beginn zu "The Wolf" könnte ebenso gut bei "Lord Of The Dance" Verwendung finden, dieser Song entwickelt schnell seine eigene Dynamik.
Lyriel bauen ihre Songs sehr abwechslungsreich auf, es passiert eine Menge in den Songs, und das lässt die Stücke auch bei Dauerrotation nicht langweilig werden. Bei jedem Hördurchlauf gibt es etwas neues zu entdecken. Wer sich grob gesagt eine Mischung aus Nightwish und der Letzen Instanz vorstellen kann, der sollte Lyriel sein Gehör schenken. Er wird nicht enttäuscht werden.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de