7 Headbänga online
Suche:
17.09.2026 Saint City Orchestra
17.09.2026 Blackbriar
18.09.2026 Drug Church
18.09.2026 The Lazys
18.09.2026 Fear Factory
19.09.2026 Black Stone Cherry
Reviews (10542)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Indigo Dying

Interview:
Jim Peterik

Live-Bericht:
Bolt Thrower

Video:
Onslaught
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Dagor Dagorath kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Dagor Dagorath - Yetzer Ha'Ra

Dagor Dagorath - Yetzer Ha'Ra
Stil: Symphonic Black Death Metal
VÖ: 22. Januar 2010
Zeit: 49:33
Label: Twilight Vertrieb
Homepage: -

buy, mail, print

"Nett". Ein ziemlich kurzes Wort mit großer Bedeutung. Freundlich und liebenswert wäre eine Umschreibung. Ein "netter" Mensch ist ein angenehmer Zeitgenosse, der sich meist zu benehmen weiß, eine "nette" Geste, ist etwas, was anderen Menschen Freude bereitet. Ein "netter" Typ aus dem Munde einer Frau ist dagegen negativ behaftet, jemand, der zwar im Wesen angenehm ist, mit dem man aber keine nähere Bekanntschaft schließen will; erhält man ein "nett" in der Berufswelt, kann man sich eigentlich gleich etwas neues ausdenken. "Nett" ist auch das Stichwort, das mir nach dem Hören von Yetzer Ha'Ra, dem Debütalbum von Dagor Dagorath einfällt.

Yetzer Ra'Ha ist ein nettes Album, es kann Menschen Freude bereiten, wenn man auf symphonischen durch Bands wie Dimmu Borgir geprägten Black Metal steht. Hier gibt es alles, was ein Album aus diesem Bereich so braucht. Blast Beat-dominierte Songteile ebenso wie Midtempo-Parts, mal mehr, mal weniger dominante symphonische Keyboardklänge, keifender sowie growlender Gesang und natürlich die passenden Riffs dazu, die von schnell bis langsam so ziemlich alles abdecken. Hört sich nicht sonderlich spannend an, ist es auch nicht. Die Zutaten sind ok, an der Umsetzung kann man ebenfalls nicht meckern, dennoch zündet Yetzer Ra'Ha nicht. Zu gleichförmig, zu wenig mitreißend, zu wenig herausstechend, zu altbekannt gehen Dagor Dagorath zu Werke. Am Ende der knapp 50 Minuten Spielzeit ist man nicht unbedingt geneigt, die Play-Taste erneut zu bedienen.

Wie gesagt, die Zutaten sind ok, was am Ende rausgekommen ist, ist aber eher mau. Es gibt weit schlechtere Alben als Yetzter Ra'Ha, aber auch weit bessere. Genrefans können hier mal reinhören, werden aber nichts Aufregendes finden.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Bastard - Aftermath
Vorheriges Review: Indyus - Ashes Of Dystopia

© www.heavyhardes.de