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Keel - The Right To Rock (Re-Release)

Keel - The Right To Rock (Re-Release)
Stil: Heavy Metal, U.S. Metal
VÖ: 29. Januar 2010
Zeit: 40:00
Label: Frontiers Records
Homepage: www.keelband.com

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Mensch, ist das auch schon wieder fast 25 Jahre her, dass uns Keel anno 1985 The Right To Rock ausstellten. Zu diesem Jubiläum wird das Zweit-Werk der U.S.-Metal-Legende, das zusammen mit Lay Down The Law (1984), The Final Frontier (1986) und Keel (1987) einen Heavy Metal-Klassiker-Kanon bildet, der in keiner wohl sortierten Platten-Sammlung fehlen darf, in remasterter Form wiederveröffentlicht.
Eingespielt wurde das Erfolgsalbum einst in der Besetzung Ron Keel (Voc.), Marc Ferrari und Brian Jay (beide Git.), Kenny Chaison (Bass) sowie Dwain Miller (Drums), von denen zur viel umjubelten Reunion 2008 nur Chaison durch Geno Arce ersetzt wurde. Entdeckt und gefördert von Gene Simmons ließen sich Keel in der 80er-Metal-Szene nie ganz einhellig einer bestimmten Stilrichtung zuordnen, fanden sich auf ihren schnell eine große Fanschar findenden Vinyl-Veröffentlichungen stets an Kiss und Twisted Sister angelehnte Heavy Rocker, Nummern im NWOBHM-Stil, aber auch der Zeit (und dem US-Radio) entsprechende Songs im Glam Rock-Format wieder. So auch auf The Right To Rock:
Der Titelsong, der als Single-Auskoppelung Keel dazumal zum Durchbruch verhalf, vereinigt alle Trademarks der Band - Ron Keels ruppige Vocals, die nie vor spitzen Schreien zurückschrecken und nah an Dee Sniders Stimmumfang und -farbe liegen, explodierende 80s-Metal-Riffgewitter vom Schlage Saxons, gespielt ohne jeden unnötigen Zierrat und straight auf den Punkt gebrachte und sofort im Ohr hängen bleibende Melodien. Vom düsteren Heavy-Rocker "Back To The City" und dem metallisierten Stones-Cover "Let's Spend The Night Together" über die erstklassigen Glam-Nummern "Easier Said Than Done" und "Elecric Love" bis hin zu "Get Down" und "So Many Girls, So Little Time", die "I Wanna Rock" oder "The Kids Are Back" aus dem Hause TS in nichts nachstehen, und den rasanten "Speed Demon" und "You're The Victim (I'm The Crime") priestscher Coleur befinden sich auf The Right To Rock ausnahmslos Übersongs.
Ob allerdings der beigefügte "Easier Said Than Done"-Remix (damals schon B-Seite) und die Neueinspielung des Titelsongs Sinn machen, sei dahingestellt, hätte man sich doch viel lieber neues Liedgut oder Live-Mitschnitte gewünscht. An der Tatsache, dass The Right To Rock als zeitloser Meilenstein in der Geschichte des Heavy Metal und als Referenzwerk, wie dieser ursprünglich zu klingen hatte, bezeichnet werden muss, ändert sich dadurch nichts. Wer das Album noch nicht sein Eigen nennt, sollte es sich schnellstens besorgen - und am besten die drei anderen Keel-Klassiker noch dazu.

Fuxx

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