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M.I.C. - Made In China

M.I.C. - Made In China
Stil: Hard Pop/Rock
VÖ: Mai 2009
Zeit: 35:16
Label: Eigenproduktion
Homepage: yvonserre.com/mic
MySpace: www.myspace.com/madeinchine

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Der aus Kanada stammende Yvon Serre ist schon seit einigen Jahren im Musikgeschäft unterwegs und hat Anfang/Mitte der 1980er Jahre die ersten Gehversuche mit der Yvon Serre Band unternommen bevor er die 1990er Jahre bei der The Harry Straight Band verbracht hat, die er auch gegründet hat. Nach intensivem Touren vor allen Dingen durch China (wo er übrigens auch einige Erfolge verbuchen konnte), hat er jetzt also seine dritte Band am Start. Diese ist dann auch schon mal gleich sinnigerweise mit M.I.C. - also Made In China - betitelt und das dazugehörige Debütalbum auch.

Zusammen mit seinem Landsmann Mark Mcleod (Keyboards) und seinen chinesischen Mitstreitern Billy Ren (Bass) und Chris Yang (Drums) werden zehn Songs in etwas mehr als einer halben Stunde runtergerissen, ganz getreu dem Motto: "Don't Bore Us, Get To The Chorus". Dabei werden Gesang und Gitarre vom Meister himself übernommen. "Take A Look" mit seinen AC/DC-Vibes macht den Anfang, doch es bleibt immer noch genügend Zeit dem Song einen Pop-Charakter aufzudrücken. Ganz netter Song, der zum Mitwippen einlädt. Mit Bläsern ist der Gute-Laune-Rocker "Every Other Day" ausgestattet während bei "Rock'n'Roll" der Name Programm ist. Ganz gut ist hier die Umsetzung zwischen Piano und Gitarre, das klingt nach Boogie und sehr bodenständig und ehrlich. "I Don't Need You" ist härterer Pop mit sägenden Gitarren und leichten Punkeinflüssen aus Richtung der Ramones. Simples und eingängiges Lied. Ein Saxophon erklingt am Anfang von "Everything You Do" und lässt auf Jazz schließen, doch nach knapp 50 Sekunden wird moderner Punk'n'Roll der Marke Green Day abgeliefert. "Give Me Cash" lässt mit seinem abermaligen Boogie-Feeling die Sonne im Zimmer scheinen. Bryan Adams schimmert etwas bei dem sehr mainstreamigen "Can't Let Go" durch. Das im Classic Rock verwurzelte "Let Me Be Your King" klingt wie eine Mischung aus Survivor/Foreigner und Status Quo während bei "Let's Do It" knackige Riffs und viel gute Laune im Mittelpunkt stehen. Den Abschlusspunkt setzt der unentzifferbare - da mit chinesischen Schriftzeichen geschrieben - letzte Track, der von Richie Ren Xianqi (Taiwanesischer Schauspieler/Musiker) geschrieben wurde. Da beweist Yvon Serre, dass er auch chinesisch singen kann und das klingt gar nicht mal übel. Ganz im Gegenteil, das ist einer der besten Tracks auf dem Album, welches allerdings schon etwas besser hätte abgemischt werden können. In der heutigen Zeit doch eigentlich gar kein Problem mehr.

Rock'n'Roll, Boogie, Jazz, Pop, Hard Rock, Punk. M.I.C. wildern querbeet durch die Musikgenres und ganz ehrlich die musikalische Umsetzung ist echt gut und abwechslungsreich. Gerade die Rhythmusabteilung spielt sehr sauber, auf den Punkt genau und bildet die perfekte Grundlage für die restlichen Instrumente. Das Keyboard- und Gitarrenspiel ist jetzt zwar nicht exorbitant, aber dennoch ordentlich. Allerdings ist die Stimme des Herrn Serre jetzt nicht unbedingt mit viel Talent ausgestattet, das klingt schon recht dünn und teilweise unsauber, aber es ist ihm zu Gute zu halten, dass er mit Leidenschaft singt und das Beste rausholt. Ohne große Innovation wurde somit ein leidenschaftliches Album aufgenommen, welches an eine Mischung aus genannten Bands plus Rolling Stones, Dr.Feelgood (remember: "Roxette") und Cheap Trick erinnert. Auch wenn ich beim ersten Durchlauf skeptisch war, muss ich zugestehen, dass Made In China Spaß macht und auf jeden Fall zum Nebenbeihören und Autofahren taugt. Für mich gefühlte 3,5 Punkte, aber im Zweifelsfall wird für den Angeklagten plädiert.

0 KommentareAndi

4 von 6 Punkten

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