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The Last Warning - Elegance Of Bloodiness

The Last Warning - Elegance Of Bloodiness
Stil: Metalcore, Hardcore, Death
VÖ: 02. Oktober 2009
Zeit: 43:30
Label: 7hard
Homepage: www.lastwarning.at
MySpace: www.myspace.com/lastwarning1

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Metallische Missionare aus österreichischen Landen. Kreuzritter in Sachen Hard- und Metalcore. Oder Forschungsreisende mit ordentlich Stahl in Form der beiden Releases Face 2 Face (2004) und Chainbreaker (2006) im Gepäck. Solche oder ähnliche Titel haben sich The Last Warning aus Obdach-Weisskirchen in der Steiermark ohne Zweifel redlich verdient. Tourten sie doch 2007 in Indonesien, rockten Bali und traten beim Soundrenaline Festival in Padang (Sumatra) auf. Nach einem Abstecher, der die Pilger 2008 nach Ost-Europa führte, legen Hans Jürgen Moitzi (Voc.), Stefan Reiter (Bass), Roland Sattler (Git., Voc.), Stefan Lanz (Git.) und Markus Zuber (Drums) diesen Monat ihr neues Machwerk Elegance Of Bloodiness vor.
Anfangs regiert im vor Melodien nur so strotzenden und von diesen getragenen "The Rising" deutlich der von der Combo verinnerlichte Metalcore-Anteil. Rasanter wird der Schlachtruf "We All Are Murderer" vorgetragen, ohne dabei allerdings in andere Genre-Gefilde abzudriften. Ein wenig gemächlicher, vielleicht rockiger als Unearth auf The Oncoming Storm gehen die Österreicher zu Werke. Trevor Phipps und Co. können dabei jedoch - man höre sich das folgende "Lash" an - ohne Bedenken als Vergleichsobjekte herangezogen werden. Allerdings, und das wird spätestens bei den anschließenden "Buried Alive" (weniger Melodien, mehr Riffing) und "Collapse" (wieder reichlich Melodien, vorgegeben von den Gitarren im schnittigen Galopp-Format) augenscheinlich, beißt sich dann und wann die eher im Death-Bereich angesiedelte Stimme von Fronter Moitzi mit den, aber das muss genauso hervorgehoben werden, überdurchschnittlichen Harmonie-Einfällen. Auch wirkt der Vocal-Mix ein wenig trocken, was durchaus Intention sein kann, aber auf Dauer ein wenig zu simpel, weil ohne nötige Tiefe versehen wirkt. Die nächsten Songs "Interlude" und "When Angels Fall" können dazu als Exempel angeführt werden. Bei "Drive Far Away" fällt dieser Kritikpunkt nicht mehr ganz so sehr ins Gewicht, da das komplexe Arrangement in diesem Falle das Stück diverse interessante und überraschende Haken schlagen lässt. Hier trifft Death auf Hardcore-Einlagen mit Metalcore-Überbau. Der "Dark Rock Song" fällt dagegen deutlich ab und hat bis auf einige an System Of A Down erinnernde Sequenzen wenig zu bieten, was auch noch in gewissem Maße für "Discredit" gelten kann, wobei mehrere Oldschool-Metal-Riffs im NWOBHM-Stil und der mitgrölbare Refrain die Sache auflockern. Gänzlich leblos bleibt demgegenüber "Life Screws Us All" und es hat den Anschein, als ob The Last Warning zum Ende des Albums die Ideen ausgehen würden. Gut, dass der Band im Rausschmeißer "Confrontation" noch mal eine amtliche Hymne gelungen ist, in der starke Solo-Parts und ein richtig geiler Chorus (samt Bridge) das Gesamt-Niveau von Elegance Of Bloodiness anzuheben vermögen.
Das schicke Booklet, inklusive Photo (Band, umringt von Rittern oder zumindest deren Rüstungen) und Cover (Covergirl Stefanie Hengel, durch den Zombienator gedreht) tragen zum positiven Resümee bei. Vor allem das erste Drittel des Silberlings, "Drive Far Away" und die letzte Nummer müssen mit Lob versehen werden. Nach den vielen Reisen dürfte The Last Warning als definitiver Live-Tip gelten, wovon man sich am 17.10. (CD-Release-Show) im VAZ/ Obdach und am 4.12. im Gewoelbekeller Judenburg überzeugen kann.

Fuxx

4 von 6 Punkten

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