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Raunchy - Velvet Noise (Re-Release)

Raunchy - Velvet Noise (Re-Release)
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 22. Juli 2009
Zeit: 51:44
Label: Metal Mind Productions
Homepage: www.raunchy.dk

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1992 wurde die Band Raunchy in Dänemark gegründet, schaffte es aber erst 2001 zu einer offiziellen Veröffentlichung. Ihr Debüt Velvet Noise fand damals nicht nur in der Heimat der Formation Anklang. 2008 erschien dann mit Wasteland Discotheque das vierte und aktuellste Album der Dänen.
Durch Metal Mind erfährt das Debüt nun seinen Re-Re-Release, denn vor zwei Jahren wurde es von einem anderen Label bereits als Velvet Noise Extended wiederveröffentlicht. Mit dabei waren mehrere Bonustracks, die auf dem Metal Mind-Re-Release leider fehlen. Nur ein magerer Track ist enthalten. Das mag rechtliche Gründe haben, wirkt aber recht lau. Velvet Noise erscheint zwar im schicken und limitierten Digipak, enthält aber als einzige Zugabe einen als Linernotes getarnten Werbetext. Abgesehen davon ist das Album nun auch nicht all zu schwer erhältlich.
Warum es jetzt noch besser erhältlich gemacht werden soll ist mir auch ein kleines Rätsel, denn das Debüt der Band ist zwar solide und enthält ein paar kleine Hits, ist aber insgesamt nur bedingt interessant. Die Combo offenbart hier nämlich noch eine ganze Menge Potenzial, ohne es zu nutzen bzw. zur Entfaltung zu bringen.
Raunchy spielen eine eingängige Mischung aus Nu Metal, Industrial und Melodic Death Metal, die von Sänger Lars Vognstrup mit cleanen Schwelge-Refrains und wütendem Geplärr unterlegt wird. Dementsprechend fanden Raunchy damals auch die mediale Beachtung, die ihre Musik heute, wo sie nicht mehr dem Zeitgeist entspricht, nicht mehr fände. Gelungen sind aber auf jeden Fall der krachige Opener "Twelve Feet Tall", "Out Of Sight" und die wavige Nummer "Drive".
Auf lange Sicht klingt Velvet Noise jedoch recht altbacken und konventionell. Ihr Übriges tut die Produktion, aufgrund derer der Gesang kaum vernehmbar ist und viele Ecken und Kanten abgeschliffen werden. Empfehlenswerter sind die späteren Werke der Band, wie z.B. das ebenfalls bei Metal Mind neu aufgelegte Zweitwerk Confusion Bay.

Fab

Ohne Wertung

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