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Revocation - Existence Is Futile

Revocation - Existence Is Futile
Stil: Death / Thrash Metal
VÖ: 02. Oktober 2009
Zeit: 47:26
Label: Relapse Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/revocation

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Nach ihrem im Untergrund umjubelten Erstling Empire Of The Obscene wurde das Bostoner Trio Revocation sogleich bei dem renommierten Label Relapse Records unter Vertrag genommen und beschert uns mit Existence Is Futile nun ein wahres Feuerwerk an modernem Thrash Metal, dem ein gesundes Quantum Todesblei beigemischt wurde. Technisch brillant und durchwegs routiniert vorgetragen, überwiegt in punkto Gitarrenakrobatik zumeist der Thrash Metal. Wiederkehrende Blastbeats und der derbe Gesangsstil zwischen Kreischen und tiefen Growls wurzeln dagegen eher im Death Metal. Doch auch rockige Augenblicke, die geschickt in das schnelle, aber melodische Grundgerüst der meisten Stücke eingebaut wurden, bleiben nicht aus.

Was dieses Album auszeichnet ist seine Frische und Verspieltheit. Man kann den Musikern ihre Freude am Spielen während der elf Kompositionen regelrecht anhören und das Material klingt bei weitem nicht so böse, wie vielleicht das Cover-Artwork implizieren mag. Nahezu jeder Song wurde durch ein filigranes Gitarrensolo angereichert, von denen so manches den alten Rock'n'Roller in den Musikern zum Vorschein bringt. "Pestilence Reigns", "Dismantle The Dictator" und "Anthems Of The Betrayed" liefern hierfür bestes Zeugnis ab und seien an dieser Stelle auch gleich als Anspieltipps genannt. Aus dem Rahmen tanzt das Instrumentalstück "Across Forests And Fjords" das nicht nur im Titel, sondern auch in seinen flächig eingesetzten Gitarren und Blastattacken eine kleine Reminiszenz an den skandinavischen Black Metal in sich trägt. Bei "The Brain Scrambler" überwiegt hingegen der Death Metal und erweckt während seiner hochtechnischen Riffarbeit die eine oder andere Erinnerung an Death oder Cryptopsy.

Unter dem Strich ist Existance Is Futile eine ausgesprochen hörenswerte Angelegenheit geworden, die mancherorts aber noch ein wenig mehr an Abwechslung vertragen könnte, wenn es um die Geschwindigkeit geht. Auch einen herausragenden Song wird man nicht finden, stattdessen durch die Bank solides Material auf einem hohen spielerischen und kompositorischen Niveau. Diesen Dreier muss man unbedingt im Auge behalten.

PS: auf der MySpace-Seite kann man sich das komplette Album als Stream zu Gemüte führen.

Dagger

5 von 6 Punkten

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