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The Gates Of Slumber - Hymns Of Blood And Thunder

The Gates Of Slumber - Hymns Of Blood And Thunder
Stil: Heavy Doom Metal
VÖ: 02. Oktober 2009
Zeit: 53:34
Label: Rise Above Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/thegatesofslumber

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In einschlägigen Undergroundkreisen gehören die Amis schon längst zu den ungekrönten Königen des Doom Metal. Nach dem letztjährigen allgemein umjubelten Überflieger Conqueror und den nicht minder gewaltigen Vorgängern hat sich Cathedral-Mainman Lee Dorian das Trio in seinen Stall zu Rise Above geholt. Mit dem stilvollen Cover punktet man auf Anhieb, mal hören, was die Musik so taugt.

Erstaunlich, wie zügig die Mannen um Sänger und Gitarrist Karl Simon mit neuem Material am Start sind und die Hymnen des Blutes und Donners auf uns Hörer peinigend niederprasseln. Der speedige Einstieg "Chaos Calling" erinnert im Drive leicht an Dio-Sabbaths "Neon Knight" und auch sonst geizen die drei nicht mit Geschwindigkeit. Damit brechen sie aus der reinen Doom-Lehre der stilprägenden Reverend Bizarres, Count Ravens oder Processions und erweitern die Grenzen recht geschickt. Das macht die Musik auch für den klassischen Metalfreund zugänglich.

Damit das zähflüssige Lavagebräu aber immer noch ins Repertoire passt, machen Stücke wie "Beneath The Eyes Of Mars" (erster Höhepunkt!), "The Doom Of Aceldama" oder das mächtige Titelstück "Blood And Thunder" unmissverständlich die eigentliche Herkunft des Trios mit sechs Fäusten klar. Traumhafte simpel anmutende Melodien mit zerbrechlichem aber ausdrucksstarkem Gesang. Distortion-Bass zupfend und mit Drive nach einem Break losdüsend kann man das wallende Haar in Bewegung bringen. Die hintergründigen Keyboards geben dem rohen ursprünglichen Sound und den Songs die Erhabenheit des nicht nur eindimensionalen Slow Motion Metals, der in diesem Jahr eine Hammerscheibe nach der anderen aus dem schier endlosen Hut zaubert.

Alles in allem ein mehr als gutes weil spannungsgeladenes Album der drei Bärtigen, das aber nicht durchgehend so fesselt wie sein schier übermächtiger Vorgänger, dennoch meilenweit von einer Enttäuschung entfernt ist. Wer The Gates Of Slumber live sehen möchte, sollte am 17. Oktober gen Würzburg zum Hammer Of Doom 2 pilgern. Da wird mit Bands wie Trouble, Death Row, Count Raven und anderen die Posthalle gedoomt. Also, Karte kaufen, Scheibe zulegen, dazu noch die I Have Returned der gigantisch geilen Iron Man einpacken und alles wird gut.

Siebi

5 von 6 Punkten

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