7 Headbänga online
21.04.2020 The Quireboys
25.04.2020 Die Bolzer
26.04.2020 Bishops Green
27.04.2020 Snake Oil & Harmony
29.04.2020 Lazuli
30.04.2020 Hinds
Reviews (10110)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Triumphant

Interview:
Rudra

Live-Bericht:
Subway To Sally

Video:
Dream Evil
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Jolly kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Jolly - 46:12 Minutes Of Music

Jolly - 46:12 Minutes Of Music
Stil: Ambient Progressive Rock
VÖ: 28. Juli 2009
Zeit: 46:12
Label: Prog Rock Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/jollyband

buy, mail, print

Die New Yorker von Jolly servieren dem geduldigen Hörer progressiven Alternative-Rock meist gemächlicher Gangart. Wer Gefallen an Depeche Mode, Muse und Tool findet, sollte sich das Teil mal anhören, denn die Vorbilder kann man aus den neun schwermütigen Epen deutlich heraushören. Schwermütig ist dabei ein sehr passendes Stichwort, denn die Songs drücken mit ihren langgezogenen Melodielinien definitiv auf die Stimmung und machen einem den Einstieg in die Scheibe nicht unbedingt einfach. Dabei sollte man sich von den harten Riffs am Anfang des Openers "Escape From DS-3" nicht verunsichern lassen, denn die sind alles andere als typisch für den Stil von Jolly. Meistens fühlt man sich eher an die Space Night auf Bayern 3 oder an die ruhigeren Stücke von Dream Theater, insbesondere an Songs wie "Space Dye West", erinnert. Eine richtig gute Figur macht der Herr hinter den Drums, der die einzelnen Songs gefühlvoll, aber auch immer mit Können und Elan in Szene setzt.

46:12 Minutes Of Music ist, trotz mehrerer emotionaler Ausbrüche, eher eine Scheibe für die stoischen Momente des Lebens geworden. Die Stücke verführen mit ihren Pianoeinsätzen zum Träumen, entladen sich in herrlichen Melodien oder bauen melancholische Soundlandschaften über verträumten Keyboardteppichen auf. Während die Musiker selbst keine Schwächen zeigen, leidet der Abwechslungsreichtum auf der Scheibe doch ein wenig an der andauernden schweren Stimmung. Jolly haben eine faszinierende und anspruchsvolle Scheibe geschaffen, müssen sich aber gerade im Moment an den aktuellen Großtaten von The Butterfly Effect und Riverside messen lassen. Und da sehe ich Jolly eher in der zweiten Reihe. Eine Empfehlung für Freunde progressiver Sounds gibt es aber trotzdem von mir.

Sebbes

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de