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Europe - Last Look At Eden (EP)

Europe - Last Look At Eden (EP)
Stil: Hard Rock
VÖ: 26. Juni 2009
Zeit: 25:02
Label: Edel Records
Homepage: www.europetheband.com
MySpace: www.myspace.com/europe

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Jeder Mensch auf dieser großen Kugel kennt diese Band, sie wird nahezu auf jeder Geburtstagsfeier, Silvesterparty oder Normalfeier gespielt und doch haben sie nie den großen Durchbruch gehabt. Klar hat "The Final Countdown" damals für große Aufmerksamkeit und Stadien-Tourneen gesorgt, aber mal ganz ehrlich, wer kennt schon ein zweites Lied von Europe? Das grenzt die Kennerschaft schon auf eine kleine, aber feine Gesellschaft Hard Rock-liebender Fans ein und auch diese wissen, dass die Jungs um Herrn Tempest andere gute Songs geschrieben haben. Nun ist mittlerweile schon fünf Jahre her, dass die Schweden mit Secret Society ein Lebenszeichen von sich gaben und dieses war so stark, dass es die Gemeinde langsam aber sicher nach neuem Stoff dürstet. Last Look At Eden kommt aber erst Ende September in die deutschen Plattenläden und so muss die gleichnamige EP erstmal als Appetizer herhalten.

Man beginnt gleich mit dem Titeltrack und haut einen epischen Rocker in die Gehörgänge, der sich stark an modernere Gotthard orientiert; nicht umsonst spielen beide Combos bald zusammen eine große Hallen-Tournee. Der Song versprüht in den Strophen eine recht dunkle Atmosphäre, welche sich dann erst im eingängigen Refrain löst. Keyboard und Gitarre stehen fast auf gleicher Augenhöhe, so dass man sich fast wünscht, dass die Saitenfraktion etwas lauter abgemischt wäre, damit würde man etwas an Härte gewinnen. Auch "U Devil U" wird auf dem kommenden Album vertreten sein, ist eher vom groovigen Schlag und erinnert stellenweise an Black Sabbath mit Ozzy. Dieser Songs ist im Gegensatz zum Opener um einiges Chart-tauglicher und könnte jedem Staind-, Nickelback- oder Bon Jovi-Fan gefallen. Nummero Drei auf der EP ist die Live-Version von "Superstitious", welches erstmals in dieser Variante auf Plastik gebannt wurde und dieses Dokument beweist, dass Tempest auch live eine gigantische Stimme hat. Meiner Meinung nach sind hier die Keyboards zu laut und der Bass und Gitarre kaum auszumachen. Auch "Start From The Dark" kommt im Live-Gewand daher und auch hier sind die Live-Qualitäten von Europe optimal für die Ewigkeit aufgehoben.
Den krönenden Abschluss macht das siebenminütige Led Zeppelin-Cover "Since I've Been Loving You", welches auch vor Publikum dargeboten wird und so bekommt diese EP auch einen gewissen Sammlerwert, denn man wird das Cover wohl kaum auf eine reguläre Scheibe hauen.

Diese EP macht Hunger auf mehr und wenn Europe die Qualität über den kompletten Longplayer halten können, dann erwartet uns ein hervorragendes Album. Also man kann nur hoffen und die Zeit bis dahin mit dieser Scheibe überbrücken.

Basti

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