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Thirteenth Sign - Oracles Of Armageddon

Thirteenth Sign - Oracles Of Armageddon
Stil: Thrash Metal
VÖ: 01. Oktober 2008
Zeit: 50:10
Label: Battlegod Production
Homepage: www.thirteenthsign.co.uk
MySpace: www.myspace.com/thirteenthsign

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Seit elf Jahren treiben Thirteenth Sign schon ihr Unwesen im britischen Underground, wenn auch die ersten sieben Jahre unter dem Namen Skeletal Embrace. Nach dieser langen Zeit haben sie es nun endlich geschafft, einen Longplayer zu fabrizieren, welcher über Battlegod Productions veröffentlicht worden ist. Hat sich die lange Vorlaufzeit gelohnt?

Dazu ein ganz klares "Nun ja, vielleicht". Recht melodischer Thrash Metal wird geboten, mit Einflüssen aus dem klassischen Heavy Metal und Anklängen an die Vergangenheit, als man noch eher dem Melodic Death frönte. Dabei gibt es einige recht gefällige Melodien und Hooks zu bewundern, die zwar nicht unbedingt weltbewegend zu nennen wären, aber zumindest leidlich unterhaltsam aus den Boxen schallen. Mancher der Songs sind vielleicht ein bisschen zu lang geraten, um über die ganze Länge fesseln zu können, aber dafür wird das Tempo auf der Scheiblette oft genug variiert, um den Hörer bei der Stange halten zu können. Von den Songs her also eine ganz erträgliche Angelegenheit, leider hapert es dafür mit der Umsetzung selbiger.

Geht die Leistung der Gitarrenfraktion vor allem bei der Rhythmusarbeit noch durchaus in Ordnung, wird es bei den Tieftönern schon etwas dünner. So wirklich überzeugend ist weder das Spiel an der Stehtrommel noch der Job an den Stahltrossen. Sehr gewöhnungsbedürftig ist auch die Stimme von Dean Neal, der sich in einer Art fauchendem Keifen versucht. Das hat zwar Wiedererkennungswert, ist auf Dauer aber einfach zu eintönig, um dem Stil der Band gerecht zu werden.

Und wenn ich schon die tiefen Töne angemeckert habe, liegt das zumindest teilweise daran, dass die Produktion der CD doch recht schwachbrüstig ausgefallen ist. Da kommt kein Druck von unten, so dass der ganze Tonträger zwar recht aggressiv, aber wenig kraftvoll wirkt.

So wird eine an sich recht brauchbare Platte durch die technische Umsetzung doch deutlich entwertet. Muss so etwas heutzutage wirklich noch sein?

Hannes

2 von 6 Punkten

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