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Review

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Heathen Foray - The Passage

Heathen Foray - The Passage
Stil: Pagan Metal
VÖ: 24. April 2009
Zeit: 43:23
Label: Black Bards Entertainment
Homepage: www.heathenforay.com
MySpace: www.myspace.com/heathenforaymetal

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Aus Österreich erreicht uns die Tage das Debüt der Pagan Battle Metaler von Heathen Foray. 2007 schoben sie die Demo Forest voraus, dem nun der Silberling The Passage folgt. Außer das die Band schon einige Erfahrungen im Austauschen von Musici sammeln konnte, gibt es zur Band wenig Spektakuläres zu berichten. Erfolgreiche Teilnahme an Bandwettbewerben, Auftritt z.B. beim Paganfest 2008, was man eben so zu berichten hat, ohne damit protzen zu wollen. Natürlich wird die Scheibe auch sowohl die Pagan- als auch die Viking-Szene rundumerneuern und dazu noch die Charts auf den Kopf stellen, den Papst abwählen und für immer frischen Duft auf dem Klo sorgen. Da muss man sie ja kaufen,
auch wenn man sie gar nicht hören will. Aber gut, Scherz beiseite, widmen wir uns der Musik.

Pagan/Viking Metal kenne ich von Fjoergyn und Moonsorrow. Von beiden bin ich ausladende Musik mit viel Zubehör gewohnt. Teilweise sehr getragene Musik mit breiten Keyboardwänden, eher ruhig im Tempo. Da passt Heathen Foray nicht dazu, weswegen ich es auch gut finde, dass sie selbst sich den Genrezusatz Battle verpasst haben. Pagan Battle Metal passt besser, denn die Gitarren erinnern dann doch stellenweise mehr an Epic Metal und so gar nicht an Pagan-Klänge. Nichtsdestotrotz ist es Pagan Metal, der aus den Boxen erschallt und er kann auch in vielen Punkten gefallen.

Das Schlagzeug erzeugt ordentlich Stampfatmosphäre, so dass man live sicherlich nicht sehr ruhig auf einem Fleck verharren wird, wenn Heathen Foray on stage sind. Ebenso weiß der Bass zu gefallen. Die Gitarren übernehmen jegliche Melodiearbeit, die ansonsten in dieser Richtung ja gerne auch einmal Folkinstrumenten überlassen wird. Am Gegrunze lässt sich nichts aussetzen. Hier wird ordentlich und solide, wenn auch nicht spektakulär gearbeitet. Ist aber auch nicht notwendig.

Was nicht ganz so gefällt, ist die Produktion. Mir ist der Sound etwas zu matt, zu stumpf. Da hätten die Gitarren und auch der Gesang etwas mehr Biss verdient und auch der Bass dürfte gerne etwas mehr von sich hören lassen. Der Sound wirkt insgesamt zu altbacken, könnte einfach frischer sein. Außerdem ist ein Song dabei, der mir in der Form überhaupt nicht zusagt. "Wolkenbruch" wartet mit deutschem Text auf. Bleibt bitte bitte beim Englischen. Der Song hört sich nur wegen des mehr als bescheidenen Textes extrem pathetisch und billig an. Der Song geht vielleicht mit 23 Maß Bier, wenn man sich zwischen Delirium und Koma (ist ja modern) aufhält.

Damit wären wir auch schon beim Bier. Pagan Metal-Fans stehen vielleicht die Zehennägel an der Decke bei diesem Sound, so sie Moonsorrow und Konsorten erwarten. Heathen Foray gehören eher zur Schunkeltruppe dieser Musikrichtung. Pagan Metal fürs Bierzelt könnte man sagen. Und der ganze Sound wird auch von Bier zu Bier besser. Der Unterhaltungswert dieser Band steigt exponentiell mit dem Verbrauch an Bier. Damit hätten wir also mal wieder potentielle Party-Mukke.

Gefahr für Pagan-Fans, hervorragendes Promo-Material für Bier. Vielleicht bringt die Band ja als Merchandise ihre eigene Marke raus? Pagan Battle Beer. Schwarz, herb und 6,66 Promille.*gröhl**schunkel**umfall*

Anspieltipps: Fading Tree, Theatre Of Battle

Sophos

4 von 6 Punkten

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